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Shield Tablet: Mit Grid, Android 5.0 und weiteren Neuerungen die bessere Nexus 9-Alternative?

Android 5.0 ist erhältlich, aber bisher berichten Hersteller kaum über Updates für ihre Tablets. Nvidia precht mit dem Shield Tablet vor und erhöht die Attraktivität des hauseigenen Gerätes zunehmend.

Nvidia spendiert dem Shield Tablet als einer der ersten Unternehmen  Android 5.0 Lollipop für ein Tablet. Sozusagen sieht man sich als Vorreiter, aber man möchte mit diesem Update noch eine ganze Ecke mehr bieten, um gerade kurz vor Weihnachten womöglich die Abverkäufe des 8-Zoll-Gerätes zu erhöhen.

So führt Nvidia Grid-on-Demand-Gaming ein. Grid bringt Cloudgaming auf das Shield Tablet. Ab dem 18. November startet der Dienst in den USA, im Dezember soll es auch in Westeuropa soweit sein. Über das Internet kann man PC-Blockbuster wie „Batman: Arkham City“, „Borderlands 2“ oder „Brütal Legend“ direkt auf dem Tablet genießen, zum Beispiel mit dem speziellen und separat erhältlichen Shield Controller. Nvidia bezeichnet den Service als „Netflix des Gaming“, bei dem Angebot ist das wohl dezent übertrieben. Interessant ist Grid für Gamer sicherlich, zumal sie gewissermaßen die Zukunft des Spielekonsums ausprobieren dürfen – bis zum 30. Juni 2015 übrigens kostenlos. Danach werden monatliche Kosten fällig. Android 5.0 und Grid gelten auch für Shield Portable, die Handheld-Konsole von Nvidia ist allerdings nicht in Deutschland erhältlich.

Doch nicht genug: Mit dem Shield Tablet wird man exklusiv den Klassiker „Half-Life 2: Episode One“ erleben dürfen.  Käufer der LTE-Version des Gerät bekommen den Titel sogar umsonst. Ferner ist von weiteren Shield-optimierten Games im Google Play Store die Rede,  genauer „Oddworld: Stranger’s Wrath“, „Pure Pool“, „Strike Suit Zero“ und „Turbo Dismount“.

Wer nicht nur mit dem Shield Tablet zocken möchte, darf sich über die verbesserte Stylus-Funktion freuen. Die Zeichensoftware Dabbler bekommt neue Elemente spendiert, beispielsweise kann man Dabbler-Sitzungen live über Twitch teilen und so anderen zeigen, was man für ein Künstler ist.

Klar, einerseits sind das typische Verbesserungen und nette Neuerungen, doch im Gesamtpaket steigt durchaus die Attraktivität des Shield Tablet. Denn ab einem Preis von 300 Euro erhält man hier ein hochwertig ausgestattetes Device mit Full-HD-Display, 2GB RAM, 16GB Flash-Speicher und dem starken Tegra K1-Prozessor von Nvidia. Das recht ähnlich ausgestattete Nexus 9 kostet rund 90 Euro mehr (bietet dafür natürlich einen höher aufgelösten, minimal größeren Bildschirm und die 64bit-Variante des K1-Chips). Dennoch: Gerade für Gamer wird das Shield Tablet zunehmend interessant, in diesem Segment gibt es kaum etwas vergleichbares.