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Schrauber, Gitarren-Plektrum & Co.: Billig-Android Amazon Kindle Fire in Einzelteile zerlegt

Wovon die meisten nur träumen, ist bei den Jungs von ifixit an der Tagesordnung: Sie zerlegen aktuelle Geräte in ihre Einzelteile, um zu überprüfen, wie leicht man sie selbst reparieren könnte. Dieses Mal: Das Amazon-Tablet Kindle Fire.

Viel wurde bisher geschrieben über das Tablet von Amazon, von Lob über die Niedrigpreis-Politik als willkommener Gegenpol zur Preisgestaltung anderer Tablet-Hersteller bis hin zu Kritik an eben dieser Marketingstrategie, die den Kunden eng an die Verkaufsangebote von Amazon bindet.

Wie auch immer man zu dem Tablet steht, ifixit hat es geöffnet, entkernt und jeden einzelnen Schritt dokumentiert. Der griffige Leitspruch zum Tablet-Striptease: “We have only one burning desire; let us tear into this Fire.”

Zum Einsatz kommen bei der Aktion unter anderem ein Gitarren-Plektrum und diverse feinmechanische Werkzeuge. Doch das Zerlegen befriedigt nicht nur die technische Neugier von Bastelbesessenen – neben einigen Einblicken in das Innenleben des Tablets erhält man auch einen Überblick über die technische Ausstattung und das Design des Geräts.

Am Ende des Zerlegens ist die ifixit-Redaktion zufrieden: Alle Teile konnten unbeschadet voneinander getrennt werden, der Repairability Score liegt bei 8 von 10 (10 ist am einfachsten zu reparieren – Nachahmung wird aber trotzdem nicht empfohlen).

Übrigens: Wer sich an der Software des Kindle Fire versuchen will – die Kollegen von phandroid melden, dass Amazon den dazugehörigen Source Code veröffentlicht hat. Damit ist der Weg also theoretisch offen für Roots und Custom ROMs (mit denen  Amazon übrigens fest rechnet).