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Samsung: Gewinneinbruch und schlechte Verkaufszahlen. Bald Preissenkungen bei Smartphones?

Was ist bei Samsung los? Der Gewinn bricht ein, die Smartphones verkaufen sich schleppend. Aber doch könnte das eine gute Nachricht für Kunden sein.

Samsung mag zwar nach wie vor zu den größten Elektronikkonzernen gehören, doch erneut bricht der Gewinn ein. Im 2. Quartal des aktuellen Jahres sank der Gewinn um 24,5 Prozent auf 7,2 Billionen Won. Das sind immerhin noch beeindruckende 5,2 Milliarden Euro, aber zugleich das schlechteste Quartalsresultat seit 2012. Schuld sei nicht nur die südkoreanische Währung, die aktuell sehr stark sei. Auch verkaufen sich die hauseigenen Smartphones nicht mehr ganz so gut.

Laut Spiegel Online gibt’s einige Gründe für das Ergebnis, von dem andere Konzerne nur träumen können, handelt es sich hier schließlich um „Gewinn“. So wächst die Konkurrenz chinesischer Billiganbieter, die gerade in den Schwellenländern ihre Smartphones unters Volk bringen können. Samsung setzt mit neuen Geräten dagegen und möchte im Tablet-Markt den Absatz und damit Gewinn steigern. Nur funktioniert der Bereich der Touchscreen-Computer  etwas anders, da Käufer nicht so häufig wie Smartphones ihr Tablet neu kaufen bzw. wechseln.

Analysten zufolge wird Samsung auch im kommenden Quartal sinkende Gewinne hinnehmen müssen. Für Kunden hat das ggf. sogar Vorteile, denn es wird damit gerechnet, dass Preissenkungen für aktuelle Telefone und Tablets die Folge sind – auch, um Marktanteile zu verteidigen. Und die Koreaner müssen sich natürlich auf die anstehende Veröffentlichung des iPhone 5 vorbereiten. Rivale Apple konnte im vergangenen Quartal sogar seine Smartphone-Verkäufe steigern.

Kurios und sicherlich dem Gewinn nicht förderlich: Kürzlich wurde eine Fabrik von Samsung in Brasilien überfallen. Smartphones und Computer im Wert von 36 Millionen US-Dollar wurden erbeutet. Schwerbewaffnete nahmen erst Mitarbeiter gefangen, fanden die Zugangscodes und stahlen innerhalb von drei Stunden zirka 40.000 Produkte. Diese transportierten sie auf sieben LKWs ab. Weitere Details hierzu sind an anderer Stelle zu finden.

(via)