Samsung leidet noch immer unter dem Batterie-Debakel des Galaxy Note 7 aus dem Vorjahr. Das Vertrauen der Kunden hat arg gelitten – ein Wechsel des Batterie-Produzenten soll dieses wiederbringen.
Rückblickend: Das Galaxy Note 7 sollte die Begeisterung der Smartphone-Nutzer rund um den Globus entfachen und Samsungs Status als Nr. 1 der Smart-Device-Produzenten festigen. Stattdessen kämpfte es noch vor dem offiziellen Verkaufsstart mit denkwürdigen Zwischenfällen. Akkus schmolzen, entflammten sich oder platzten – nach einer verkorksten Rückrufaktion und dem hastigen Austausch der Batterien (der nichts brachte), wurde das Gerät schließlich komplett zurückgezogen. Ein Milliardenschaden und der Vertrauensverlust blieben. Immerhin ist nun bekannt, weshalb das Gerät solche Defekte aufwies: Die Akkus beider Lieferanten passten schlicht nicht.
Für die Zukunft möchte Samsung derlei Peinlichkeiten vermeiden und verhandelt neuesten Gerüchten zufolge mit der japanischen Murata Manufacturing, welche die Akkus produzieren sollen. Zu Ohren gekommen ist dies dem Börsenblatt Nikkei Business Daily, das zudem weitere Einzelheiten in Erfahrung gebracht haben soll. Nicht nur stehen Produktionsumfang und die genauen Akku-Spezifikationen fest, auch möchte Samsung durch ein neues 8-Punkte-Testverfahren gewährleisten, dass die Batterien im Galaxy S8 keinerlei Komplikationen verursachen – neben Muarat Manufacturing soll die Samsung-Tochter Samsung SDI eine zweite Chance erhalten.
Das Samsung Galaxy S8 soll das 2017er Spitzenmodell der Südkoreaner werden und wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem Mobile World COngress Ende Februar in Barcelona vorgestellt.
(Quelle: Androidauthority.com)
