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Veröffentlicht am Allgemein · Hardware · Samsung 2 Min. Lesezeit

Samsung Galaxy S5 Neo vorgestellt

Frei nach dem Motto „Neu ist immer besser“ legt Samsung mit dem Galaxy S5 Neo das 2014er Flaggschiff erneut auf. Neben dem neuen Betriebssystem, steckt auch ein neuer Prozessor hinter dem Plastikgehäuse.

Das Recyceln ehemaliger Spitzen-Smartphones war schon immer eine einfache Methode, dauerhaft mit neuen Geräten am Markt zu bleiben. Das neue Samsung Galaxy S5 Neo macht vieles nicht besser als sein Vorbild, muss sogar einige Abstriche hinnehmen. Auffälligste Änderung, neben dem neuen Prozessor, ist das leicht abgewandelte Design.

Die „Golfball“-Optik bleibt erhalten: die abnehmbare Rückseite des Neo Gehäuses behält, ähnlich dem Galaxy S5, die „löchrige“ Rückseite bei, die sowohl optisch, als auch haptisch an die kleine Kugel erinnert. Die etwas zusammengerückten Vertiefungen fallen hierbei kaum auf, im Gegensatz zum neuen Gehäuserand, ebenfalls aus Kunststoff, der Vorher- und Rückseite handschmeichelnd und in mattierter Optik miteinander verbindet – Adieu Hochglanz-Optik. Zudem hat sich die Farbgestaltung etwas geändert: die Rückseite ist nun in einem deutlich angenehmeren und kräftigeren dunkelblau gehalten, als es noch beim Galaxy S5 der Fall war.

Vorderseitig bleibt dem Galaxy S5 Neo das 5,1 Zoll große, mit 1.920 mal 1.080 Bildpunkten auflösende Super AMOLED-Display erhalten. Auf der Rückseite ist neben dem Puls-Messer die bereits vom Vorgänger bekannte 16-Megapixel-Kamera verbaut. Leider muss aufgrund des neuen SoC auf Videos in 4K Auflösung verzichtet werden. Die vorderseitig Selfieknipse oberhalb des Displays hat ein geringfügiges Upgrade erfahren: die ehemals schwachen 2,1 Megapixel Auflösung wurden beim S5 Neo auf 5 Megapixel erhöht. Positiv fällt auf, dass die gummierten Verschlüsse, die das Galaxy S5 vor Staub und Spritzwasser geschützt haben nun verschwunden sind – die IP67-Zertifizierung bleibt dem Neo allerdings erhalten. Zudem wurde der USB 3.0 Port an der Unterseite des Gerätes auf den Datensurchsatz der Vorgängerspezifikation kastriert. Höchstwahrscheinlich wird das Galaxy S5 Neo mit einem Fingerabdruckscanner ausgeliefert.

Spannend sind auch die Änderungen im Inneren des Kunststoffgehäuses. Die Rechenarbeit wird neuerdings durch den hauseigenen Exynos 7580-Prozessor verrichtet, der damit den Snapdragon 801 ablöst, seinerzeit das Beste was Qualcomm zu bieten hatte. Der neue Chip besitzt zwar acht Prozessorkerne, während der ehemalige Qualcomm nur mit vier aufwarten konnte, dürfte aber dennoch in punkto Leistung etwas hinterherhinken. Samsungs SoC (System-on-a-Chip) fußt auf A53-Kernen, die mit 1,6 Gigahertz getaktet sind – demnach ist der Exynos 7850 in der Mittelklasse zu verbuchen.

Neben den 2 Gigabyte Arbeitsspeicher sind 16 Gigabyte Festspeicher im Galaxy S5 Neo verbaut. Die können, wie schon beim Vorgänger, via microSD-Karte erweitert werden. Abseits des Akkus mit 2800 mAh Kapazität verfügt die Neuauflage über den gängigen Standart Gigabit-WLAN, NFC, Bluetooth 4.1, sowie LTE.

So ganz offiziell wurde das Galaxy S5 Neo seitens Samsung zwar noch nicht vorgestellt, trotzdem lässt sich das Gerät bereits bei einigen Händlern zur entsprechenden UVP von 439 Euro vorbestellen. Ende August wird das Gerät dann offiziell ausgeliefert. Neben der bereits erwähnten Standard-Ausführung in Dunkelblau, wird das Smartphone auch in Silber oder Gold erhältlich sein.

(via)