Das Samsung Galaxy Note 3 soll als erstes Gerät mit einem OLED-Display aus Plastik ausgestattet sein. Was sind die Vorteile der neuen Technologie?
Über das Galaxy Note 3 kursieren bereits etliche Gerüchte. Es gilt derzeit als wahrscheinlich, dass Samsung einen 5,9 Zoll-Bildschirm verbauen und das Gerät wie schon seiner Vorgänger auf der diesjährigen IFA in Berlin vorstellen will. Seitens der OLED Association, bei der Samsung selbst Mitglied ist, wurde nun bekannt, dass es sich bei dem Display vermutlich um ein OLED-Panel aus Plastik handeln wird.
Ein Plastikdisplay bringt mehrere Vorteile mit sich: 1) Geräte werden leichter. LCD-Displays sind drei Mal schwerer als die neuen Plastik-Panele, herkömmliche OLED-Displays wiegen immer noch doppelt soviel. 2) Die Akkulaufzeit verlängert sich. Die neuen Displays sind nicht nur leichter, sondern auch merklich dünner, so dass mehr Platz für den Akku bleibt. 3) Die Geräte werden sturzresistenter. Plastik ist sehr viel weniger anfällig gegen Stürze als Glass.
Einen Nachteil gibt es allerdings auch: Es ist offenbar noch nicht gelungen, die neuen OLED-Displays aus Plastik mit FullHD-Auflösung umzusetzen. Als Grund wird angegeben, dass Samsung eine RGB-Matrix einsetzt, in der jedem Pixel drei vollwertige Subpixel zugeordnet sind. Zudem ist nicht klar, wie anfällig Plastik-Panele für Kratzer sind.
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