Ohne großes Aufsehen kündigte Samsung mit dem Exynos 7 Octa die neueste Prozessorgeneration für hauseigene Geräte an. Das Samsung Galaxy Note 4 wird diesen Chip wohl zuerst erhalten.
Der Exynos 7 Octa beerbt den Exynos 5 Octa, der unter anderem im Samsung Galaxy Alpha oder Galaxy Note 3 verbaut wird. Die neue SoC-Lösung erhält vier ARM Cortex A57- und vier Cortex A53- Rechenkerne, erneut arbeiten also zwei Quadcore-Chips zusammen. Das neue big.LITTLE Heterogeneous Multi Processing (HMP) soll die CPU-Performance um 57 Prozent gegenüber dem Vorgänger erhöhen. Hinzu gesellt sich ein 20nm Fertigungsprozess, hieraus ergibt sich auch ein geringerer Energiebedarf. Der Dual-Image-Signal-Prozessor (SIP) kann gleichzeitig Videos oder Bilder von zwei Kameras (maximal 16 Megapixel bei 30fps und 5 Megapixel bei 30fps) aufnehmen. Wozu das gut sein soll? Das ist noch nicht klar.

Neu ist ferner, dass der Exynos 7 Octa UHD-Videoausgabe und den neueren H.265-Codec unterstützt. Als Grafikeinheit kommt der MALI T-760 zum Einsatz, der 74 Prozent mehr Leistung verspricht.
Laut offizieller Samsung-Webseite wird der Exynos 7 Octa bereits im anstehenden Samsung Galaxy Note 4 zum Einsatz gebracht, obwohl bei Ankündigung des Smartphones noch vom Qualcomm Snapdragon 805 bzw. dem Exynos 5433 Octa die Rede war. Das heißt, im besten Fall bekommt das Note 4 also mehr Power, vielleicht in späteren Modellen.
Weitere Details zum Exynos 7 Octa bekommt ihr auf der offiziellen Webseite.