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Insider: CEO Peter Chou schuld an HTC-Krise

Einen spannende Innenansicht in HTCs Management-Ebene bietet ein aktueller Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

HTC macht seit langem Schlagzeilen als der gefallene Star der Mobile-Branche: Im kommenden Quartal befürchtet das taiwanesische Unternehmen die ersten Verluste seiner Geschichte, das HTC One wird von Fans und Kritikern gleichermaßen beklatscht. Nur verkaufen tut es sich offenbar nicht. Das berichtet Reuters in einem aktuellen Artikel, der sich um die Rolle Peter Chous für die derzeitige Lage des Herstellers dreht.

Füt den Bericht interviewte man zwölf frühere HTC-Manager, die zu Protokoll gaben, Chous aggressive Führungspolitik in Verbindung mit einer fehlenden Langzeitstrategie seien auf jeden Fall wichtige Gründe für die Krise. Zudem werde intern kein möglicher Nachfolger aufgebaut, was sich zusätzlich negativ auf Stimmung und Moral der Belegschaft niederschlage. Chou selbst wollte für den Artikel kein Interview geben.

Peter Chou, CEO von HTC

Chous Fähigkeit zu schnellen Entscheidungen sei in der Frühphase von HTCs Android-Geschichte von Vorteil gewesen, allerdings habe sich daraus nie eine konsistente Strategie entwickelt, die langfristig angelegt sei.Es gebe deshalb keine klare Richtung, in die man arbeiten könnte.

Auch dass das HTC One sich nicht so gut verkauft habe wie erhofft, sei zum Teil auf Chous rüden Management-Stil mit vielen Personalwechseln zurückzuführen. Die Prognose für HTC ist demnach angesichts der wachsenden Konkurrenz und dem zunehmend gesättigten Smartphone-Markt nicht gut.

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