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Veröffentlicht am Android-Apps · Deutsche Apps · Features 3 Min. Lesezeit

Rdio Beta Mobile App für Android – Musikstreaming deluxe

Zum Streamen und offline Abspielen von Musik gibt es einige Apps im Google Play Store – jede mit diversen Stärken oder Schwächen. Ärgerlich, wenn man für teuer Geld die Katze im Sack gekauft hat. Rdio bietet eine neue Beta-Version seiner Android-App mit überarbeitetem User Interface an, die sieben Tage lang kostenlos getestet werden kann. Die App wurde näher betrachtet.

Funktionsumfang

Das Menü der Beta-App-Version lässt sich durch einen Fingerwisch von links nach rechts als Liste ins Display ziehen. Es gliedert sich in die Kategorien Heavy Rotation, Letzte Aktivität, Top-Charts, Neuerscheinungen, Sammlung, Playlisten, Hörverlauf, Wiedergabeliste, Einstellungen und Synchronisierung.

Über ein Lupensymbol kann man nach Interpreten oder Musikstücken suchen. Im Test ließen sich auf diesem Wege neben brandneuen “In”-Songs auch zahlreiche Alben von Interpreten auftun, die sich nicht unter den aktuellen Chartstürmern tummeln. Unter dem Menüpunkt “Heavy Rotation” stellt Rdio eine Auswahl an Alben zusammen, die dem Hörverhalten des Users entsprechen. Die Liste mit Neuerscheinungen wird automatisch einmal in der Woche aktualisiert.

Musik online streamen und offline anhören
Im Optionsmenü lässt sich einstellen, ob Audios nur bei WLAN-Empfang, immer oder nie in hoher Qualität gestreamt werden sollen. Alben oder einzelne Musiktitel können online direkt im App-Player abgespielt, zur Sammlung oder einer Playlist hinzugefügt und mit dem Mobilgerät synchronisiert werden. Die Synchronisation ist unter anderem nötig, um später Offline-Zugriff auf die gesammelten Titel und Playlists zu haben. Eine automatische Synchronisation erfolgt wahlweise nur über WiFi, nie oder immer.

Zum Vormerken eines Titels gibt es die Option “später abspielen”. Eine nettes Feature ist die Möglichkeit, nicht nur eigene Playlists zu erstellen, sondern auch auf Playlists anderer User zugreifen und ihnen folgen zu können.

Handy als Fernbedienung
Öffnet man den eigenen Rdio-Account im Internet-Browser des PCs, kann das Handy bei geöffneter App als Fernbedienung zum Abspielen ausgewählter Titel auf dem Computer oder der PC als Fernsteuerung der Rdio-Anwendung auf dem Handy genutzt werden.

Bei WLAN-Verbindung wurde Musik im Test weitestgehend ohne Verzögerungen gestreamt. Nur hin und wieder kam es zu kleinen Rucklern beim Abspielen. Auch die Offline-Wiedergabe funktionierte im Test einwandfrei. Optisch kommt Rdio-Beta schlicht und ansprechend in den Farben Grau, Blau und Weiß daher. Auf Werbeeinblendungen wurde verzichtet.

Rdio Menü Rdio Player Rdio Heavy Rotation

Bedienbarkeit

Obwohl die Rdio-Beta-App logisch aufgebaut ist, benötigt man eine gewisse Eingewöhnungszeit, um alle Unterfunktionen zu finden und den großen Funktionsumfang der App vollständig nutzen zu können. Praktisch ist das ständig verfügbare Hauptmenü, das ins Bild gezogen werden kann.

Der aktuell oder zuletzt abgespielte Titel wird in einer Leiste am unteren Bildschirmrand angezeigt und lässt sich durch ein Pfeilsymbol im App-Player öffnen. Befindet man sich in der Musiksammlung, lassen sich über ein “Sender abspielen” Bedienfeld die dort gespeicherten Titel in zufälliger Reihenfolge wiedergeben.

In den Titel- oder Albumlisten gibt es neben jedem Musikstück oder Albumcover ein kleines Symbol zum Hinzufügen zu einer Playlist, der Sammlung oder zum Synchronisieren. Zum Direktzugriff auf die App steht ein Homescreen-Widget bereit. Auch auf dem Lockscreen erscheint der App-Player während der Wiedergabe.

Fazit

Der Funktionsumfang der Rdio Beta Mobile App für Android ist sehr groß. Dementsprechend kann man sich schon mal in dem ansonsten gut strukturierten Menü verlaufen. Das Streamen bei WLAN-Verbindung ging während des Test weitestgehend ohne Verzögerungen oder Unterbrechungen vonstatten, und auch der Offline-Modus funktionierte einwandfrei. Praktisch ist die Möglichkeit, sich Playlists anderer User anschauen zu können.

Der kostenlose Testzeitraum von Rdio beträgt sieben Tage. Danach kostet das Rdio-Abo 9,99 Euro im Monat. Die neue Beta-App in der Version 2.3.3 lässt sich als apk-Datei kostenlos über den Rdio-Blog herunterladen. Die Vorgängerversion 2.2.10 gibt es zum kostenlosen Download im Android Market.

Rdio verlangt bei der Installation Zugriff auf:
 Speicher         USB-Speicherinhalte ändern oder löschen
 Netzkommunikation         Voller Netzwerkzugriff
 Anrufe         Telefonstatus und Identität abrufen
 System-Tools         Aktive Apps abrufen, Netzwerkkonnektivität ändern, Standby-Modus deaktivieren,
WLAN-Verbindungen herstellen und trennen