Wer öfters mit Bus und Bahn unterwegs ist und ein Smartphone besitzt, braucht sich schon lange nicht mehr mit Fahrplänen auf Papier herumzuschlagen. Der DB Railnavigator, Öffi und eine Hand voll weitere Apps stecken die ganze Welt der öffentlichen Verkehrsmittel in die Hosentasche. In der Praxis versagen sie aber häufig, weil sie in der Eile kaum bedienbar sind. Hier setzt Pendel Panda an.
Installation
Folgende Berechtigungen verlangt die App:
Mein Standort: genauer (GPS-)Standort
Netzwerkkommunikation: Uneingeschränkter Internetzugriff
Speicher: Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
Funktionsumfang
Die App ist darauf ausgelegt, dem Anwender möglichst schnell und unkompliziert alle Möglichkeiten aufzuzeigen, mittels öffentlicher Verkehrsmittel an ein Ziel zu gelangen. Die Daten werden von der Deutschen Bahn abgerufen und umfassen dementsprechend so ziemlich alle Bus-, U-Bahn-, S-Bahn-, Regional-Express- und ICE-Verbindungen in Deutschland. Darüber hinaus hat der Panda im Test auch Bahnhöfe und Verbindungen in Frankreich und Spanien gefunden, auf deren Vollständigkeit sollte man sich aber nicht verlassen.
Über das Einstellungsmenü können im Voraus bestimmte Verkehrsmittel und Klassen ausgeschlossen werden, zum Beispiel „nur Nahverkehr“ oder „ohne ICE“. Wer eine Bahncard sein Eigen nennt, wählt dies in den Einstellungen aus und bekommt von nun an die angepassten Preise angezeigt.
Bedienbarkeit
Pendel Panda macht sich die Tatsache zunutze, dass Menschen immer wieder dieselben Orte aufsuchen – und ergo immer wieder an denselben Haltestellen ein- und aussteigen. Einmal gespeichert finden sich diese Stationen in Form von großen, auch im Laufschritt nicht verfehlbaren Buttons direkt auf der Startseite der App.
Im Idealfall benötigt die Verbindungssuche nicht mehr als fünf Sekunden und drei Klicks. Der erste Klick wählt die Start-Haltestelle, der zweite das Ziel. Sofern es keine Sonderwünsche bezüglich des Zeitpunkts gibt, ruft der dritte Klick auf die große Panda-Pranke bereits die verfügbaren Verbindungen als mobile Website der Deutschen Bahn auf. Von der Start- zur Zielhaltestelle wischen funktioniert übrigens auch. Schneller geht’s wirklich nicht.
Natürlich besucht man im Alltag nicht ausschließlich die Haltestellen, die auf der Startseite abgelegt wurden. Für diese Fälle gibt es den Panda Joker: Die Haltestellen in der Umgebung werden per GPS ermittelt, alle anderen über ein Suchfeld.
Fazit
Wer die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, ist meistens in Eile. Diese Tatsache stellt die größte Herausforderung für Fahrplan-Apps dar – und Pendel Panda meistert sie mit Bravour. Die App erspart dem Anwender all die überflüssigen Klicks, die die Konkurrenz praktisch unbrauchbar machen. Darüber hinaus ist sie kostenlos und app2SD-fähig.
Als Testgerät kam ein HTC Sensation zum Einsatz. Pendel Panda steht kostenlos im Android Market zum Download bereit.