Nach der Präsentation in der letzten Woche erreicht Android 4.3 derzeit die gespannten Nexus-Besitzer in aller Welt. Warum OTA-Updates ein bisschen dauern können, erklärte jetzt Jean-Baptiste Quéru.
Lange hat die Android-Gemeinde warten müssen, in der letzten Woche war es endlich soweit: Google hat Android 4.3 und das neue Nexus 7 (2013) endlich der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen der neuen Android-Version findet sich hier. Am Freitagabend erreichte das Android 4.3-Update dann endlich auch die deutschen Nutzer – ließ aber beim ein oder anderen länger auf sich warten.
Einblicke in Googles Update-Praxis gab Jean-Baptiste Quéru, der es als Chef des Android Open Source Projects natürlich wissen muss. Updates, die Over the Air ausgeliefert werden, starten demnach bewusst sehr langsam und werden in einer ersten Phase zunächst nur an wenige Nutzer ausgeliefert. Grund: Fehler, die beim Testen nicht aufgefallen sind, sollen auf diese Weise identifiziert werden, ohne dass direkt Millionen von Nutzern von ihm betroffen sind.
Wenigstens zwei Tage zögen ins Land, bevor man genug Informationen gesammelt habe, um über Phase 2 zu entscheiden. Nach und nach erreiche das Update auf diese Weise mehr und mehr Nutzer. Durch diese Vorgehensweise soll es möglich sein, den Prozess bei einem schwerwiegenden Problem jederzeit aufhalten zu können. Deshalb sei es auch nicht möglich, verbindliche Termine für ein Update anzugeben.
(via)
