Die Nachricht vom Tod Osama Bin Ladens ging wie ein Lauffeuer um die Welt. Newsportale und Blogs kennen derzeit kein anderes Thema. Ein paar Beobachtungen aus dem Netz – mal ganz ohne Android-Bezug.
Eine kleine Einsatztruppe von US-Soldaten hat nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ein Anwesen gestürmt. Bei einer Schießerei wurde Al-Quaida Führer Osama Bin Laden getötet. Die ersten Hinweise auf den Aufenthaltsort Bin Ladens datieren vom August 2010. Die ganze Aktion dauerte laut wired nicht einmal 40 Minuten.
Al Jazeera-Reporterin Rosalind Jordan berichtet, die Aktion sei neun oder zehn Monate vorbereitet worden. Sie vermutet außerdem, der pakistanische Geheimdienst könnte Bin Laden geschützt haben: “”The fact that it happened inside Pakistan, there have been suggestions that Pakistani intelligence may have been protecting them.”
Einmal mehr ließ sich die Nachricht zuerst bei Twitter erfahren. Wie Cnet meldet, brachte Donald Rumsfelds Büroleiter Keith Urbahn die Nachricht als erster über seinen Twitter-Account in Umlauf: “Eine vertrauenswürdige Person hat mir erzählt, dass die Osama Bin Laden getötet haben.”
Hier das offizielle Video vom Weißen Haus:
Mashable treibt die erste “Osama Bin Laden Is Dead”-Seite auf Facebook auf, die mittlerweile 270.000 User geliked haben. Allerdings vetreten die Macher der FB-Page die Ansicht, Bin Laden sei bereits vor langer Zeit getötet worden.
Bei Mashable findet sich auch eine informative erste Auswertung des User-Verhaltens und einiger Netzphänomene, die im Zusammenhang mit Osama Bin Ladens aufgetreten sind. So gaben 31 Prozent an, die erste Nachricht über Twitter erhalten zu haben.
Techcrunch meldet bezüglich des Anwesens in Pakistan, auf dem sich Bin Laden bis zuletzt versteckt gehalten haben soll, rege Google Maps-Aktivitäten. Einige Google Maps-User bestimmten ein großes Anwesen nahe der pakistanischen Stadt Abbottabad zu Bin Ladens Versteck und bewerteten es nach Kräften.
Schon jetzt sorgte der Tod Osama Bin Ladens laut venturebeat für mehr News-Traffic als die Hochzeit zwischen Prinz William und Kate Middleton am vergangenen Freitag. Nach Bekanntwerden der Nachricht brachte der Besucheransturm den CNN-Server kurzzeitig zum Absturz.
Vatikan-Sprecher Federico Lombardi wird von der Nachrichtenagentur Reuters mit folgendem Statement zitiert: “Osama bin Laden, as everyone knows, had the grave responsibility of having spread division and hate among people, causing the deaths of an innumerable number of people and exploiting religion for these purposes.”
Google ließ über seinen Twitter-Account wissen, dass die Anazhl der Suchanfragen für die Wortkombination “bin laden” am frühen Abend des ersten Mai um eine Million Prozent gestiegen sei.