Nicht selten verschlimmbessern Updates die letzte Version einer App und bringen Funktionen, die man nicht braucht. Opera geht dabei einen sehr userfreundlichen Weg und zeigt kommende Features vorab in seinem Mini Next Browser. So kann der Anwender neben seinem Opera Browser parallel auch den Mini Next Browser benutzen, ohne befürchten zu müssen, den Hauptbrowser zu verhunzen.
Installation
Opera Mini Next Browser benötigt bei der Installation folgende Berechtigungen:
- Netzkommunikation: uneingeschränkter Internetzugriff, Nahfeldkommunikation steuern, Netzwerkstatus anzeigen
- Ihre persönlichen Daten: Browserverlauf und Lesezeichen lesen
- Speicher: Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
- System-Tools: Bevorzugte Apps festlegen
Funktionsumfang
Der norwegische Hersteller betont, dass der neue Browser nicht den Alltagsbrowser ersetzen soll. Vielmehr ist er dafür gedacht, experimentierfreudigen und neugierigen Nutzern eine Vorschau auf kommende Implementierungen zu bieten. Dabei soll er allerdings noch nicht so stabil laufen wie die anderen Opera Browser. In Tests machte er aber eine gute Figur und lief so stabil, dass er durchaus als Hauptbrowser in Frage käme.
Im Testzeitraum gab es keine Abstürze oder sonstige Probleme, der Browser überzeugte dafür durch seine Geschwindigkeit. Der Seitenaufbau geht blitzschnell, selbst bei durchwachsener Internetverbindung. Im WLAN-Netz wurde www.androidapptests.com in knapp 5 Sekunden vollständig geladen. Über 25 Sekunden zog sich der Aufbau im mobilen Netz hin, jedoch bei schlechter GPRS-Verbindung.
Darüber hinaus können beliebig viele Seiten für schnellen Zugriff auf die beliebtesten Websites als „Speed Dial“ angelegt werden. Speichern von Bildern, Downloads, Copy & Paste: Alle Aufgaben löste der Browser mit Bravour.
Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Der Browser unterstützt leider kein Flash. Eingebettete Videoclips sind nicht abspielbar. Allerdings stellt Adobe den Flash-Support ab Android 4.0 ohnehin ein. Warum also sollten künftige Browser das Format unterstützen? Häufig wird zudem nur die mobile Website angezeigt, ein User Agent ist leider nicht mit an Bord.
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