Das StartUp OnePlus verabschiedet sich langsam von der CyanogenMod, die auf dem Hype-Smartphone One vorinstalliert ist. In Zukunft möchte man ein eigenes Betriebssystem anbieten.
In einem offiziellen Blogbeitrag heißt es, dass man langfristig betrachtet auf die CyanogenMod verzichten werde. Man möchte auf One-Smartphones ein eigenes Betriebssystem vorinstallieren, das ebenfalls auf Android basiert. Aktuell ist davon die Rede, dass es noch ein Jahr lang CyanogenMod-Updates geben wird, danach ist Schluss und man setzt auf das selbst entworfene OS. Als Übergangslösung sollen Anleitungen veröffentlicht werden, bei denen Nutzer selbst entscheiden dürfen, ob sie bei der CyanogenMod bleiben oder das neue OS verwenden möchten.
OnePlus nennt auch einen Grund: So sind die Verantwortlichen von CyanogenMod eine exklusive Partnerschaft mit Micromax eingegangen, die besagt, dass das Unternehmen ausschließlich Smartphones mit der CyanogenMod in Indien verkaufen darf. Das heißt auch: OnePlus darf diesen Markt langfristig nicht mit den eigenen Geräten erschließen. Eine Veröffentlichung des One steht dort zwar bevor, in den kommenden Monaten wird man aber das eigene Betriebssystem nutzen, um so Micromax nicht im Weg zu stehen.
Bereits im Februar 2015 soll das angepasste Betriebssystem für indische One-Smartphones veröffentlicht werden, im Jahresverlauf ist mit dem OS für alle anderen Märkte vorgesehen. Technisch basiert es auf Android 5.0 Lollipop, über konkrete Anpassungen ist aktuell nichts bekannt. Immerhin heißt es, dass man auf überflüssige Apps (Bloatware) verzichten möchte. Das ist ja schon einmal was.
