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OnePlus: Mit 300 US-Dollar Werbebudget zum erfolgreichen Smartphone-Hersteller

Die Geschichte des Startups OnePlus ist bisher tatsächlich eine Erfolgsgeschichte. Ein hochwertiges Smartphone zum Kampfpreis, ein Hype, tolle Verkaufszahlen.

Mit dem Ziel, mit einem „Flagship-Killer 2014“ für Aufsehen zu sorgen, startete OnePlus erst dieses Jahr ein, um den Platzhirschen Paroli zu bieten. Und in der Tat weckte man recht schnell das Interesse der Kunden: Für aktuell 300 Euro bekommt man ein hervorragend ausgestattetes Smartphone mit Snapdragon 801 Quadcore-Chip, 3GB RAM, Adreno 330 GPU und 5,5 Zoll Full-HD-Display. Da können Samsung, Sony oder HTC kaum mithalten, ihre ähnlich gearteten Konkurrenten sind fast doppelt so teuer.

OnePlus One. (Foto: OnePlus)

Genau das genügte offenbar für aktuellen Zahlen: So konnten mittlerweile 500.000 Geräte verkauft werden – und das, obwohl Nutzer durch ein teils sehr lästiges Invite-Verfahren nicht sofort ein Telefon ordern konnten und können. Gegenüber Forbes meinte Carl Pei, Mitbegründer von OnePlus, dass das Unternehmen dieses Jahr allerdings die Million knacken möchte. Das Ziel sei zwar schwierig, aber noch zu schaffen. Dabei verdiene das Unternehmen nur einen „…einstelligen Dollar-Betrag pro Telefon.“, so Pei. Zukünftig möchte sich das Unternehmen damit allerdings nicht zufrieden geben – das Zubehörgeschäft wurde nicht aus den Augen verloren. Über den aktuellen Absatz muss sich OnePlus nicht sorgen: So habe sich das Interesse bei den Käufern fortlaufend gesteigert, bei Mitbewerbern sinkt die Nachfrage nach Veröffentlichung kontinuierlich.

Was dagegen kaum vorstellbar ist: Pei zufolge besaß das Unternehmen ein Budget von nur 300 US-Dollar für Werbung. Das gesamte Geld floss in Facebook-Reklame. Mittlerweile hat das Unternehmen eine kritische Masse an Nutzern erreicht, sie helfen automatisch und organisch, Neuigkeiten zu verbreiten.

Beeindruckend ist, wie schnell es zu so einem Erfolg kommen konnte.