Was mit einem alten Smartphone anstellen? Verkaufen, wegschmeißen, verschenken? Oder wie wäre es, mit diesem die Wohnung zu überwachen, wenn man gerade im Urlaub oder auf Arbeit ist? Olmose möchte das auf einfache Weise ermöglichen.
Zwar sind längst Apps erhältlich, die Android-Smartphones in IP-fähige Webcams verwandeln, doch die Idee von Olmose will das betagte Mobiltelefon zum Herz eines komplexen Überwachungssystem machen. Dabei besteht das System aus zwei Komponenten: Zum einem wird eine App benötigt, die auf dem alten Handy installiert wird. Diese ermöglicht erst einmal eine Fernsteuerung über das aktuelle Smartphone. Einschalten, die Live-Ansicht die Kamera verwenden und sogar im Dunkeln aktiv werden. Der zweite Teil ist die sogenannte Dog Station, in der das Telefon Platz findet. Die Ladestation bringt noch verbesserte Nachtsicht-Elemente dank Infrarotsensoren mit, ein Motor zum Drehen der Kamera wäre eigentlich noch ganz praktisch gewesen. Der fehlt allerdings.
Kein Erfolg?
Die Macher von Olmose sehen ihr Konzept als sinnvolle Art des „Recyclings“, da Überwachungssysteme einerseits immer teurer werden, andererseits aber ältere Telefone ungenutzt herumliegen. Statt eigenständiger Technik wird die „Power“ des Telefons genutzt, das im Gegensatz zu anderen Produkten auch Erschütterungen wahrnehmen, Fotos sowie Videos in die Cloud hochladen und Nachrichten zum Empfänger senden kann.
Ganz fertig ist Olmose noch nicht. Bei Kickstarter sammeln die Verantwortlichen Geld ein. Nur ob man trotz des interessanten Ansatzes die 100.000 Euro einnehmen wird? Aktuell hat es nicht den Anschein, obwohl eine Dog Station mit der App-Lizenz bei 93 Euro liegt. Vielleicht schrecken die potentiellen Folgekosten ab? Denn pro Jahr sollen noch einmal 24 Euro für die Cloud-Anbindung fällig werden. Dann ist es unter Umständen günstiger, auf Apps wie IP Webcam zurückzugreifen und diese ins heimische Netzwerk mit NAS einzubinden?
Weitere Details erhaltet ihr direkt bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.
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