Nvidia präsentiert auf der CES 2014 den schnellsten Grafikchip des Unternehmens für mobile Geräte . Was steckt im Tegra K1?
Technisch basiert der Tegra K1 auf der Nvidia-eigenen Kepler-Architektur und der GeForce GTX 780 TI, einer der schnellsten Grafikchips im PC-Bereich. 192 Kerne wurden im K1 vereint, auch aktuelle Gaming-Technologien finden hier Verwendung. Mit dabei sind unter anderem Real-Time-Computing, Global Illumination, Tesselation oder physikbasiertes Rendering. Die GPU ist kompatibel zur Unreal Engine 4, DirectX 11 und OpenGL 4.4.
Nvidia betont, dass der winzige Chip nicht mehr Energie verlangt als andere GPUs, dafür aber enorm viel Leistung besitzt. So soll der Tegra K1 schneller als bisherige Konsolen (Xbox 360, PS3) sein und die gleichen Grafikfunktionen wie die Xbox One und die PS4 bieten. In welche Richtung hier der Hersteller schielt, dürfte klar sein. Man verspricht Konsolen-Entertainment auf kleinstem Raum.
Der K1 wird in zwei Varianten erhältlich sein – als 32bit-Version mit 2,3GHz (4+1) A15-CPU und als 64bit-Fassung mit 2,5GHz (Dualcore, Denver-CPU). Auf gewisse Weise kann man hier schon vom Tegra 4-Nachfolger sprechen, der wohl explizit fürs Gaming gedacht ist. Wann die ersten Smartphones, Tablets und sicherlich auch Netbooks mit K1 erscheinen? Das ist aktuell noch nicht bekannt.
Weitere technische Details findet man auf der offiziellen Webseite.