Nach langer Wartezeit kommt Nvidias Shield TV nun doch noch nach Europa. Teil der Set-Top-Box ist der Videospiel-Streamingdienst GeForce-Now, der hochkarätige Games in Prachtgrafik und mit 60 Bildern pro Sekunde direkt auf den Shield TV übertragen soll.
Die europäischen Fans gepflegter Videospiele können sich nun freuen: Nvidias lang erwartete Set-Top-Box Shield TV findet endlich den Weg über den Atlantik. Optisch unterscheidet sich der extravagante Shield TV von seiner eher konservativ gestalteten Konkurrenz Amazon Fire und Apple TV deutlich – mit einem Preis von 199 Euro ist Nvidias Kasten auch doppelt so teuer. Dafür will die kleine Box Gamer mit ihren inneren Werten um den Finger wickeln: mit dem Nvidia Tegra X1, einer der rechenstärksten Mobilprozessoren, macht die Kiste zumindest schon mal ordentlich Eindruck. Dank der technischen Ausstattung soll die Konsole problemlos Bilder in 4K Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde auf den Schirm zaubern können – ein Service, den die namenhaften Gegenspieler so nicht bieten können.
Seitens der Software liegt der besondere Fokus auf dem integrierten Gaming-Streamdienst GeForce Now. Für eine Preis von monatlich 9,99 Euro – die ersten drei Monate gibt’s gratis – sollen Spieler auf dem Shield TV bis zu 50 Spiele kostenlos nutzen können. Die richtigen Perlen wie The Witcher 3 oder aktuelle Sportspiel à la Fifa 16 kosten allerdings extra.
Aber wie bekommt man schnieke Grafik auf eine technisch doch recht limitierte Streaming-Kiste? Alle Spiele, egal wie rechenintensiv die hübschen Bilder auch sein mögen, werden auf Nvidia Servern vorberechnet. Shield TV überträgt die ausgeworfenen Bilder dann nur noch in die heimischen Wohnzimmer. Welchen Einfluss die Hin- und Herübertragung der Daten auf die Latenz, also die Eingabeverzögerung hat, lässt sich bislang noch nicht genau sagen. Nvidia Shield TV kann hier, direkt beim Hersteller, erworben werden.
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