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Neuer Notiz-Dienst Google Keep: Google schafft Post-it-Zettel ab

Google möchte das Handling von Notizen vereinfachen. Google Keep könnte Haftnotizen bald ein jähes Ende bereiten.

Auch bei Google kennt man scheinbar das Problem mit Notizzetteln. Will man etwas nicht vergessen, schreibt man eine kurze Notiz auf einen Zettel. Leider hat man die Erinnerungen dann in den seltensten Fällen dort, wo man sie auch tatsächlich braucht. Google Keep geht dieses Problem an und ersetzt die Zettelwirtschafterei.

Dabei lässt sich der Service von verschiedenen Geräten nutzen. Unter drive.google.com/keep erreicht man die Notizen aus dem Webbrowser. Für Android steht zudem eine App im Google Play Store zur Verfügung. Da alles über das Google Konto synchronisiert wird, stehen sämtliche Notizen überall da zur Verfügung, wo man Keep mit seinem Google Account aufruft.

Die Notizen-App an sich ist nun keine Neuerfindung des Rades, auch die Cloud-Synchronisation kennt man bereits von anderen Apps. Praktisch ist Google Keep aber trotzdem irgendwie. Diese nahtlose Integration in den Google Account ist ideal, wenn man bereits Google Dienste auf dem Smartphone nutzt. Der Funktionsumfang der App mit Checklisten, freier Anordnung der Notizen und die freie Farbwahl reicht für eine App dieser Art völlig aus.

Natürlich hat die App auch ein Widget und ein Lockscreen Widget (ab Android 4.2), um noch schneller Notizen eingeben zu können. Spart man sich das Suchen und Öffnen einer App, steigt die Wahrscheinlichkeit wohl, dass man zum Smartphone anstatt zum Stift greift. Im Video seht Ihr, wie Google sich die Nutzung von Keep vorstellt.

Die App funktioniert ab Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) und kann kostenlos im Google Play Store geladen werden. (via)