Ein Betrugsversuch sollte es nicht sein, vielmehr versuchte Smartphone-Hersteller HTC den kürzlich entdeckten Performance Booster (wie berichtet) als Feature anzupreisen. Doch die Betreiber von 3DMark waren hiervon keineswegs begeistert und haben jetzt reagiert. Das HTC One (M8) wurde aus der Benchmark-Liste entfernt.
3DMark bleibt seiner Linie auf diese Weise treu. Wie Futuremark verkündet, hatte das Unternehmen bereits bei den Skandalen um Benchmarks HTC- und Samsung- Geräte aus den Ranglisten entfernt. Derartige Telefone werden am Ende der Benchmark-Listen als „Delisted“ geführt. Das sind allesamt Geräte, die durch Hochtaktung der CPU oder durch das Abschalten von Prozessen die Leistung im Benchmark zu verbessern versuchten.
Samsung einsichtig, HTC weiterhin „delisted“
Samsung zeigte sich seinerzeit den Vorwürfen gegenüber einsichtig und entfernte betrügerische Mechanismen. Aus diesem Grund wurden die Smartphones des Herstellers wieder in die Listen aufgenommen. HTC hingegen fristet bereits mit dem HTC One sowie dem HTC One Mini ein trostloses Dasein – beide Geräte sind bereits als „Delisted“ gekennzeichnet.
Auch in Zukunft wird sich daran wenig ändern. Denn das HTC One (M7) hatte zuletzt extra für den 3DMark zusätzliche Ressourcen in der Leistung aktiviert. Ein Umstand, der nicht toleriert wird. Beim Einsatz einer modifizierten Benchmark App lieferte das anstehende Topmodell von HTC eine schlechtere Leistung als bei der offiziellen 3DMark App aus dem Google Play-Store.