Nach Mass Effect Infiltrator ist der nächste First-Person-Shooter im Play Store gelandet. In N.O.V.A. 3 kehrt Kal Warden auf die Erde zurück, um die Menschheit zu retten. Oder wird er von Yelena, deren Hilferuf er gefolgt ist, doch nur für einen perfiden Plan missbraucht? Das Game verspricht jede Menge Action mit vielen Neuerungen, und auch der beliebte Multiplayer Modus wurde aufgebohrt.
Gameplay
Kal Warden ist die Hauptfigur des SciFi-Shooters und muss erneut versuchen, die Erde zu retten. Im aktuellen Teil der N.O.V.A. Serie steuert der Spieler nicht nur die Hauptfigur selbst, sondern kann auch Fahrzeuge und Mechas nutzen.
In der Einführungsmission lernt der Spieler die Steuerung und die Bewegungsabläufe kennen, obwohl er bereits mitten im Geschehen ist. Action pur, von der ersten Minute an. Erholung bieten nur die großartig animierten Zwischensequenzen.
Kampagnen-Modus
In zehn Leveln kämpft sich der Spieler durch abwechslungsreiche Umgebungen. Als normaler Soldat zu Fuß, als Scharfschütze oder als Fahrzeugführer muss er sich den zahlreichen Aufgaben stellen. Dabei entfaltet sich eine tolle Story, die mit einigen Überraschungen aufwartet.
Der Schwierigkeitsgrad ist auch auf leichter Stufe für Anfänger relativ hoch, sollte für N.O.V.A.-Veteranen aber kein Problem darstellen. Da in regelmäßigen Abständen zwischengespeichert wird, ist auch ein Scheitern zu verschmerzen. Die Aufgaben zwischen den Kontrollpunkten sind angenehm kurz.
Knapp hingegen kann es mit der Munition werden. Zwar werfen die getöteten Gegner relativ viel ab, dennoch sollte man sparsam mit ihr umgehen und nicht wild durch die Gegend ballern. Die Auswahl der Waffen reicht von der kleinen Pistole bis zum Raketenwerfer. Manche Waffen werden bei bestimmten Gegnern zur Pflicht. In diesem Fall können sie kurz vorher eingesammelt werden und bieten auch ausreichend Munition, um den Feind auszuschalten.
Hier der offizielle Gameloft-Trailer zu N.O.V.A. 3 – Near Orbit Vanguard Alliance:
Multiplayer-Modus
Für viele ist der Multiplayer-Modus eines Ego-Shooters dessen Herzstück. Gameloft geizt hier nicht und bietet satte sechs verschiedene Varianten an, die jeweils von bis zu zwölf Spielern genutzt werden können. Diese sind auf sechs verschiedenen Karten spielbar, was jeden Fan des Multiplayer-Modus freuen wird. Schließlich kann man hier mit ordentlich Erfahrungspunkten belohnt werden.
Die Gebiete sind sehr weitläufig und auch hier stehen Mechas und Fahrzeuge zur Verfügung. Die Verbindung zwischen den Spielern erfolgt über ein Gameloft-Live Konto. Auch ein lokaler WiFi-Modus steht zur Verfügung.
Bedienbarkeit, Grafik und Sound
N.O.V.A. 3 lässt sich relativ flüssig steuern. Laufen und Zielen sind problemlos auch in actionreichen Szenarien möglich. Die Steuerelemente passen sich je nach Situation an und werden vom Spieler von Beginn an intuitiv verwendet. Dank Zielhilfe sind auch bei hektischem Treiben keine Aussetzer bei der Treffsicherheit zu erwarten.
In Sachen Grafik setzt Gameloft mit diesem Spiel neue Maßstäbe. Detailreichtum wohin das Auge schaut, Ragdoll-Physics und Partikel-System ermöglichen ein grandioses Action-Spektakel. Auch der Sound kann sich hören lassen und passt perfekt. Allein für das dreckige Lachen, wenn man im Multiplayer-Modus getötet wird, hätte Gameloft schon einen Oscar verdient. In den Einstellungen hat man die Möglichkeit, Steuerung, Sound und diverse Extras zu beeinflussen.
Fazit
Gut Ding will Weile haben, deshalb sei es Gameloft verziehen, dass Android-Gamer ein paar Tage länger auf dieses Spiel warten mussten. Was die Entwickler hier abliefern, ist ganz großes Kino. Selbst wenn man kein Fan von Ego-Shootern ist, sollte man sich dieses Spiel unbedingt anschauen. Es ist unglaublich, was heutzutage auf den kleinen Androiden möglich ist.
Sicher wird das ein oder andere Gerät an seine Leistungsgrenzen getrieben und so bleiben kleine Hänger (vor allem im Multiplayer-Modus) nicht aus, aber insgesamt wird mit N.O.V.A. 3 ein kleines Stück mobile Gaming Geschichte geschrieben. Das Spiel erfordert bei der Installation 2GB Speicherplatz, vor dem Download sollte man also für ausreichend Platz sorgen.
N.O.V.A. 3 kann für 5,49 Euro im Google Play Store geladen werden. Als Testgerät kam ein Sony Ericsson Xperia Ray zum Einsatz.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit N.O.V.A. 3 gemacht?
| N.O.V.A. 3 verlangt bei der Installation Zugriff auf: | |
| Netzkommunikation | Uneingeschränkter Internetzugriff |
| Telefonanrufe | Telefonstatus lesen und identifizieren |
| Speicher | Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen |
| System-Tools | Standby-Modus deaktivieren |
| Hardware-Steuerelemente | Vibrationsalarm steuern |
| Netzkommunikation | WLAN-Status anzeigen, Netzwerkstatus anzeigen, Überprüfung der Market-Lizenz, Daten aus dem Internet abrufen |
| Standard | Rechnungsdienst von Market |