Android ist für alle Beteiligten ein Experiment. Motorola scheint nun die ersten Lehren aus den vergangenen drei Jahren zu ziehen. Motorola-CEO Sanjay Jha wird mit den Worten zitiert, bei Motorola seien schlecht programmierte Android-Apps für 70 Prozent aller Smartphone-Rückgaben verantwortlich, weil sie Beeinträchtigungen der Geräte-Performance zur Folge hätten.
Zwar sortiert Google Malware und sonstigen Codemist nach Kräften aus, anders als in Apples Appstore wird jedoch nicht jede App vor ihrem Start im Android Market auf ihre Qualität hin untersucht. Jha sagte laut PCWorld, hinsichtlich „ihres Energieverbrauchs oder der Prozessorleistung, die sie beanspruchen, seien die Apps nicht getestet. Wir verstehen langsam, was das bedeutet.“
Motorola-CEO Sanjay Jha
Zudem räumte der Motorola-Chef ein, das Unternehmen habe es nicht geschafft, die Vorzüge der im Frühjahr erschienenen Motorola Xoom und Motorola Atrix richtig zu kommunizieren. Im ersten Quartal des Jahres hat Motorola 250.000 Stück des Xoom-Tablets mit Android 3.0 verkauft. Bezüglich der Verkaufszahlen des Atrix hält sich der Hersteller bedeckt.
Zudem sagte Jha ein paar Worte über die Zukunft der hauseigenen Bedienoberfläche MotoBlur, die zukünftig Apps erkennen können soll, die den Akku über Gebühr beanspruchen. Sobald MotoBlur eine solche App identifiziert, soll die Software den User warnen. Im vierten Quartal soll die Präsenz von Motorola in Europa deutlich ausgebaut werden.
Der offizielle Werbespot zum Motorola Atrix:
[via pcworld]