Je leistungsfähiger Smartphones werden, desto schneller heizen sie sich auf. Ein Gesetz, gegen das es zumindest im Segment der Mobiltelefonie noch kein etabliertes Gegenmittel gab. Bis jetzt.
Kaum zu übersehen: Das L-förmige Metallstück, die Heat-Pipe des neuen Moto X. (Bild: GSMarena)
So sorgt derzeit ein Foto eines (vermeintlich echten) Moto X für 2016 für Aufsehen. Hersteller Motorola verlässt sich wohl nicht mehr nur auf die Versprechen der Chipentwickler und -produzenten, die Hitzeprobleme in den Griff zu bekommen. Stattdessen ist auf dem geleakten Foto eine Heat-Pipe zu sehen, die Motorola verbaut hat – dahinter verbirgt sich eine dicke Kupferleitung, deren einzige Funktion darin besteht, die Hitze abzuleiten und gezielt an einem bestimmten Punkt des Gehäuses auszulassen. Motorola setzt beim 2016er Moto X zudem auf lediglich ein Bauteil für die Gehäuseseiten und -rückseiten, was das Gerät noch um einiges schlanker macht und die thermale Entwicklung in Verbindung mit der Heat-Pipe besser kontrollieren lässt.
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