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Veröffentlicht am Android-Apps · Spiele · Teaser Top Spiele 4 Min. Lesezeit

Mass Effect Infiltrator im Test – Cerberus muss fallen

Ego-Shooter auf Touchscreen-Geräten spalten die Meinungen. Vor allem die Steuerung kann bei solchen Titeln das Zünglein an der Waage sein. Nach Dead Space schickt EA Games mit Mass Effect Infiltrator nun den zweiten extraterrestrischen Shooter in den Play Store. Top oder Flop, das ist hier die Frage.

Installation

Mass Effect Infiltrator verlangt bei der Installation Zugriff auf:

  • Hardware-Steuerelemente: Audio-Einstellungen ändern
  • Netzkommunikation: Uneingeschränkter Internetzugriff
  • Ihre persönlichen Daten: Kontaktdaten lesen
  • Telefonanrufe: Telefonstatus lesen und identifizieren
  • Speicher: Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
  • System-Tools: Netzwerkkonnektivität ändern, allgemeine Systemeinstellungen ändern, Standby-Modus deaktivieren
  • Netzkommunikation: WLAN-Status anzeigen, Netzwerkstatus anzeigen, Überprüfung der Market-Lizenz
  • Standard: Rechnungsdienst von Market

Gameplay

Der Spieler übernimmt die Rolle des abtrünnigen Cerberus-Agenten Randall. Sein einziges Ziel ist die Zerstörung Cerberus und die Übermittlung geheimer Forschungsdaten an die Allianz. Unterwegs trifft er auf fiese Gegner, die alles daran setzen, das Gelingen des Vorhabens zu verhindern. Schwer bewaffnet und mit Hilfe zahlreicher technischer Gimmicks bietet Mass Effect Infiltrator jede Menge Action.

Flüssiger Spielspaß
Zu Beginn wird der Spieler in die Story eingeführt und bekommt die komplexe Steuerung vermittelt. Die ersten Gegner sind selbst für Anfänger kein Hindernis und ermöglichen einen schnellen Einstieg ins Spiel. Die Steuerung ist auch eines der absoluten Highlights des Spiels. Antippen, Wischgesten und Slow-Motion-Kämpfe sorgen für flüssigen Spielspaß, ohne dass eine ständige Neuausrichtung des Charakters erforderlich ist.

Auf dem Weg zur Cerberus-Basis wird der Spieler von vielen unterschiedlich starken Gegnern erwartet. Lassen sich diese anfangs noch relativ leicht ausschalten, ist im Laufe des Spiels die Aufrüstung der Waffen nahezu unerlässlich. Hierzu steht ein Shop zur Verfügung, der als Währung Credits akzeptiert. Diese erhält der Spieler nach jeder Mission, je nach Leistung.

Voll Aufrüsten wird teuer
Die Missionen sind angenehm kurz, werden aber sehr schnell sehr schwer. Die Upgrade-Preise im Shop sind zwar moderat, um jedoch vollständig aufzurüsten, muss der Spieler entweder sehr gut sein oder eines der erhältlichen Credit-Packs kaufen.

Die Auswahl der Waffen ist ausreichend, neben den Schusswaffen können auch die Panzerung und die Nahkampffähigkeiten aufgerüstet werden. Das Gesamtpaket ergibt einen wahren Killer-Agenten, der auch ordentlich einstecken kann. Die Vielfältigkeit der Angriffsmethoden trägt ihren Teil zum sehr guten Gameplay bei.

Bereitschafts-Wertung erhöhen
Wer Mass Effect 3 spielt, kann gesammelte Informationen auf diesen Account laden, um seine Bereitschafts-Wertung zu erhöhen. Wer nur auf dem Android-Gerät zockt, nutzt diese Informationen, um sie in Credits einzutauschen. Dies ist unter Umständen ohnehin empfehlenswert, um schnell aufzurüsten.

Bedienbarkeit

Wie bereits erwähnt ist die Steuerung bei Ego-Shootern sehr wichtig auf Touchscreens. EA hat hier eine nahezu perfekte Umsetzung auf die Androiden gezaubert. Während im freien Feld die Bewegung in Dual-Stick-Manier erfolgt, ändert sich das Verhalten, sobald eine Kampfszene beginnt.

Automatisches in Deckung gehen, Antippen der Gegner zum Zielen und Feinsteuerung des Fadenkreuzes zum Vernichten der Gegner, Waffenwechsel oder die Nutzung einer Spezialfähigkeit gehen wahnsinnig schnell und leicht von der Hand. Hier wurde die Steuerung sorgfältig durchdacht und optimiert.

Bereits zu Beginn des Spiels wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Kopfhörern empfohlen wird, um ein besseres Spielerlebnis zu erhalten. Das ist auch empfehlenswert, denn der großartige Sound des Games macht auch einen großen Teil der Gesamtatmosphäre aus. In den Einstellungen können die verschiedenen Soundelemente zudem getrennt voneinander geregelt werden.

Fazit

Mass Effect Infiltrator ist ganz klar eines der Spiele, das als Referenz des Genres bezeichnet werden kann. Die tolle Grafik (variiert von Gerät zu Gerät), der erstklassige Sound und die perfekte Steuerung bieten ein Gesamtpaket, das so schnell nicht übertroffen wird.

Die Kompatibilität auch mit schwächeren Geräten ist ein weiterer Pluspunkt, der aber an sich nichts mit der Qualität des Spiels zu tun hat. Obwohl EA von einem ca. 450 MB großen Download spricht, werden auf schwachen Geräten gerade einmal 220 MB geladen (Xperia Ray). Auf leistungsstarken Android-Boliden kann der Download bis zu einem Gigabyte groß sein. Das sorgt dafür, dass es auf keinem Gerät zu großartigen Verlangsamungen kommt und jeder die bestmögliche Grafik geboten bekommt. Das Engagement in diesem Bereich ist bemerkenswert.

Mass Effect Infiltrator kann für 6,53 Euro im Google Play Store geladen werden. Als Testgerät kam ein Sony Ericsson Xperia Ray zum Einsatz.

Nach Dead Space schickt EA Games mit Mass Effect Infiltrator den zweiten extraterrestrischen Ego-Shooter in den Play Store. Top oder Flop, das ist hier die Frage. Nach Dead Space schickt EA Games mit Mass Effect Infiltrator den zweiten extraterrestrischen Ego-Shooter in den Play Store. Top oder Flop, das ist hier die Frage. Nach Dead Space schickt EA Games mit Mass Effect Infiltrator den zweiten extraterrestrischen Ego-Shooter in den Play Store. Top oder Flop, das ist hier die Frage.