Willkommen zur 14. Markttag-Ausgabe. Für diese Ausgabe wurde in den endlosen Weiten des Android Markets eine Auswahl hoffnungsvoller neuer App-Talente zusammengestellt.
1. OnPoint Free
Wieviele CDs sind einem schon durch Verleihen abhanden gekommen, weil man sie schlicht und einfach vergessen hat? Von den Myriaden pekuniärer Kleinstbeträgen, die im Lauf der Zeit bedürftigen Freunden zugute kamen, gar nicht erst zu reden. Wer sein Eigentum von nun an besser unter Kontrolle haben möchte, benutzt OnPoint Free.
Die App wird bei jedem Verleih-Vorgang mit einem Eintrag gefüttert. Als Kategorie stehen money, books und CDs zur Verfügung. Leider kann man zurzeit keine weiteren Kategorien hinzufügen, aber OnPoint gibt es auch erst seit letztem Freitag, also werden solche Kinderkrankheiten hoffentlich bald verschwunden sein.
Die Einträge beinhalten neben Infos zum Geldbetrag bzw. CD-/Buchtitel natürlich den Namen des Borgers, den man aus den Telefonkontakten auswählen kann. In dem Fall ergänzt die App den Beitrag automatisch um Telefonnummer und E-Mail-Adresse, dann kann man dem Schuldner gleich auf die Pelle rücken. Außerdem kann ein Reminder eingerichtet werden. Die Oberfläche ist von den Farben bis zu den Icons sehr stimmig.
Im Idealfall führt man sowieso schon eine Liste über den Verbleib des eigenen Hab und Guts, ansonsten ist OnPoint Free ein guter Grund, damit anzufangen. Jetzt kostenlos im Android Market runterladen.
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2. DeutscheRadios
Laut aktueller Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V., hören immer noch bis zu 80 Prozent der erwachsenen Deutschen mindestens einmal am Tag Radio. Ob im Auto, im Bad oder bei der Arbeit ist es natürlich schön, seine gewohnten Sender jederzeit und überall hören zu können. Mit der DeutscheRadios-App ist das kein Problem mehr.
Die schwarz-rot-gold gestaltete DeutscheRadios-App kann praktisch alle deutschen Radiosender in einem internen Mediaplayer streamen. Die Audioqualität der getesteten Sender war im Test sehr gut, und es wurden alle Stationen prompt und flüssig abgespielt.
Das eigentliche Highlight der App ist aber die Sortierung der Sender, denn die Startbildschirm-Ansicht kann nach Kategorien oder Regionen sortiert werden. Regionen heißt in dem Fall, dass die Sender nach den Bundesländern sortiert sind, aus denen sie gesendet werden. In der anderen Übersicht wird zwischen Kategorien wie beispielweise Nachrichten, Kultur, Top 40 Pop, Rock oder Hip Hop – Elektro unterschieden. Zur schnelleren Erreichbarkeit der favorisierten Sender, können diese in einer Favoriten-Liste gesammelt werden.
Wer gerne deutschsprachiges Radio hört, hört mit DeutscheRadios genau richtig. Diese App macht genau das, was sie verspricht – und das verdammt gut. DeutscheRadios findet sich kostenlos im Android Market.
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3. PanicButtonWidget
In Gefahrensituationen kann ein Handy lebensrettend sein. Bleibt zu hoffen, dass man im Fall des Falles auch in der Lage ist, eine Nachricht zu verfassen oder einen Anruf zu tätigen. Wie der Name schon sagt, platziert die App einen Panic-Button auf dem Homescreen. In den Einstellungen legt man eine Smartphone-Aktion fest, die das Device nach dem Drücken des Knopfes ausführen soll, folgendes ist möglich:
- Audioaufnahme über einen bestimmten Zeitraum
- Nummer anrufen
- Vorgefertigte SMS an Nummer senden
Gerade die SMS-Funktion kann sich natürlich auch in weniger brenzligen Lagen nützlich machen, etwa um einen Notruf zu tätigen oder sich von der besten Freundin aus miesen Dates retten zu lassen o.ä. Im Test hat das PanicButtonWidget zuverlässig reagiert. Ansonsten gestaltet sich die Abpassung der Einstellungen noch etwas anstrengend, zum Beispiel kann die SMS-Nummer aus den Kontakten gewählt werden, die Anruf-Nummer aber nicht. Für die Zukunft wäre das Versenden der Positionsdaten auf Knopfdruck wünschenswert.
Herber Dämpfer für die Begeisterung: Seit dem App-Update auf Version 1.1 zeigt die Anwendung sowohl auf dem HTC Sensation als auch auf dem HTC Desire leider nur noch Zahlensalat an – bevor Screenshots erstellt werden konnten. Bis das gefixt ist, ist die App leider unbrauchbar.
Wer trotzdem mal einen Blick werfen möchte: Hier geht es zu PanicButtonWidget im Android Market.
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4. beOrganized Lite
Es tummeln sich schon sehr viele Calendar- und To-Do-Listen-Apps im Android Market, und nicht wenige davon sind völlig überflüssig. Die neue beOrganized-App ist es nicht, sondern vereint viele praktische Funktionen mit einer sehr komfortablen Bedienung.
Nach der Installation kann die App selbstverständlich mit dem Google Kalender synchronisiert werden, und es werden außerdem Geburtstage und Events aus Exchange, Facebook und dem Adressbuch übernommen.
Die Terminübersicht im besonders übersichtlichen Listenformat auf dem Startbildschirm ist schnörkellos gestaltet und ermöglicht eine jederzeit gute Übersicht über alle Termine. In jeder Datumszeile befinden sich zwei kleine, aber gut bedienbare Buttons, mit denen der Nutzer neue Termine oder Aufgaben in den Kalender einfügen kann. Tasks werden in der Übersicht mit einem Kästchen versehen, damit die Aufgabe nach Erledigung auch formgerecht abgehakt werden kann. Die Anzahl der dargestellten Tage, das Zeitformat sowie der Umgang mit terminlosen Tagen und vieles mehr kann in den Einstellungen der Anwendung verändert werden.
Wer Interesse an einer sehr ansehnlichen und gut funktionierenden Calender- und To-Do-Listen-App hat, findet beOrganized Lite kostenlos im Android Market. Dort ist für 1,99 € außerdem eine Pro Version mit Widget und Spracherkennung zu haben.
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5. Bugs and Caterpillar
Wer sich gern an die guten alten Snake-Zeiten zurückerinnert und ein Touchscreen-taugliches Remake für Android sehnlichst erwartet, sollte sich dringend mal Bugs and Caterpillar runterladen, das vergangene Woche erschienen ist.
Der Spieler steuert eine nimmersatte Raupe, die sich von kleinen Käfern ernährt (die Existenz solcher Raupen wird bezweifelt). Getreu dem Original von Nokia darf die Raupe nicht mit ihrem eigenen Körper zusammenstoßen, dessen Wachstum mit dem Käferkonsum einhergeht. Die Käfer liegen aber im Gegensatz zur Snake-Beute von damals nicht einfach nur rum, sondern tauchen hier und da auf, krabbeln umher und verschwinden wieder im Boden. Dazu kommt, dass die Raupe rote Käfer überhaupt nicht verträgt – wird einer gefressen, heißt es Game Over. Andere sind dafür besonders viele Punkte wert.
Gesteuert wird wahlweise mit dem Finger oder per Neigungssensor, die Touchscreen-Methode ist aber besser geeignet, um die Raupe präzise zu manövrieren. Bugs and Caterpillar gibt es kostenlos im Android Market.
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