Scherze über Bomben am Flughafen? Sollte man vor Ort besser nicht machen. Ebenso wenig gefällt es, wenn Nutzer ein Debakelb wie jenes der entflammbaren Note 7-Geräte von Samsung nutzt, um sich während eines Fluges einen wirklich makaberen Scherz zu erlauben.
Bereits vergangene Woche kam es zu einem Scherz der besonders bescheuerten Art. Auf dem Flug von San Francisco nach Boston mit Virgin Airlines benannte ein Fluggast seinen WiFi-Hotspot als „Samsung Galaxy Note 7_1079“. Eine Lappalie? Nein, denn die FAA, die US-amerikanische Luftaufsichtsbehörde, untersagt die Mitnahme des Samsung Galaxy Note 7, weil dieses ja vergleichsweise leicht in Flammen aufgehen könne – ein Flug mit einem solchen Gerät an Bord könne dann nicht angetreten werden, sollte jemand gegen die Mitnahmebeschränkung verstoßen. Bereits begonnene Flüge müssten durch Notlandung unterbrochen werden, so die FAA. Erst im Oktober kam es zu einem Note 7-Brand an Bord eines Flugzeugs.
Open my laptop on the plane and notice a Galaxy Note 7 wifi hotspot https://t.co/y1csn9gOsZ pic.twitter.com/9Z5IJULuPs
— Lucas Wojciechowski (@lucaswoj) December 20, 2016
Passagiere und die Crew nahmen, bereits in der Luft befindlich, Notiz vom „Note 7“-Netzwerk und forderten den noch unbekannten Besitzer auf, das Telefon an die Crew zu übergeben. Erst nach mehrmaliger Aufforderung und der Androhung einer Zwischenlandung, um sämtliches (Hand-)Gepäck an Bord und im Laderaum zu überprüfen, meldete sich ein Passagier und gab zu, dass er lediglich sein WiFi-Netzwerk nach dem brandgefährlichen Samsung-Smartphone benannte. Er verteidigte sich damit, dass das Netzwerk bereits vor Flugantritt oder dem Zugang zum Flughafen entsprechend benannt wurde – das Flugzeug konnte seinen Flug fortsetzen.
Weder den Passagieren, noch der Crew oder dem Flugzeug ist etwas passiert – dass dem Scherzkeks ein rechtliches Nachspiel droht, dürfte jedoch gewiss sein.
(via: Android Police, Aufmacher: Pexels.com)