Seit dem 10. Dezember 2013 ist die Android-basierte Spielkonsole M.O.J.O. von Mad Catz erhältlich. Jetzt, keine drei Monate später, sinkt der Preis ordentlich.
Heimlich, still und leise sinkt der Verkaufspreis der Spielemaschine um 50 Euro auf 199,99 Euro (UVP). Händler wie Amazon haben bereits reagiert, auf der offiziellen Webseite wird der neue Preis jetzt auch kommuniziert. Für diesen erhält man nach wie vor die Micro-Konsole mit Tegra 4-Chip (Quadcore, 1,8 GHz Taktung), 2GB RAM, 16 GB-Flash-Speicher, microSD-Kartenslot (bis 64GB), USB 3.0, USB 2.0, WIFI, Bluetooth ( 2.1 / 4.0), Ethernet-Port und dem C.T.R.L. R-Controller, den man optional dank einer Halterung auch an einem Smartphone verwenden kann.
Die Konsole, die mit Android 4.2.2 ausgestattet ist und über HDMI an einen HDTV angeschlossen wird, besitzt Zugang zu Google Play und der Nvidia TegraZone. Über beide Kanäle ist der Download geeigneter Software möglich, viele Apps werden aber nicht unterstützt. Doch schon bald soll sich die Situation dramatisch verbessern. Denn dann soll M.O.J.O. Zugriff auf sämtliche Spiele des Mitbewerbers Ouya bekommen. Das wären über 600 Apps, viele von diesen sind bisher exklusiv für die bei Kickstarter finanzierte Konsole erhältlich.
Wie kommt’s? Ouya soll offiziellen Aussagen zufolge perspektivisch nicht nur eine Spielkonsole mit Android sein, sondern eine Plattform, die ein reichhaltiges Angebot an Spielen für diverse Geräte zur Verfügung stellt – das können Set-Top-Boxen, Mediaplayer, Tablets oder eben andere Konsolen wie M.O.J.O. sein. Mad Catz gehört zu den ersten Firmen, die auf Ouya Everywhere setzen. Wann’s soweit ist, verraten beide Unternehmen allerdings noch nicht.
Ob Mad Catz die Abverkäufe der M.O.J.O.-Hardware durch Preissenkung und größeres Spieleportfolio erhöhen kann? Das werden die nächsten Monate zeigen…