Vor einigen Tagen wurde bereits vom möglichen Betrug der Dating-Plattform Lovoo an ihren Kunden berichtet. Nun scheint sich zu bestätigen, was viele befürchteten: Die Chefetage hat Nutzer betrogen, um mehr Kohle zu scheffeln.
Nach intensiver Analyse der gut 50 Gigabyte an Mails, Dokumenten und Daten bekamen die Redakteure von c’t tiefe Einblicke ins krude Geschäftsgebaren Lovoos. Fake-Profile – im internen Sprachgebrauch gerne als “Promote-Bitches”, die “Credits anschaffen” bezeichnet – wurden eiskalt als Umsatzbringer ins Feld geführt. Die zu erzielenden Umsatzsteigerungen durch den Einsatz dieser falschen Profile wurde prozentual festgesetzt und systematisch geplant.
Erneut fragte die c’t bei Lovoo an, ob die Emails authentisch seien – wieder bestritt die Geschäftsführung dies nicht. Doch die Promoter, von denen im geleakten Email-Verkehr die Rede gewesen sei, Die Lektüre der c’t wird nach wie vor empfohlen, um einen detaillierten Einblick zu erhalten. Der Bericht findet sich hinter diesem Link.