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Lieferprobleme: HTC fehlen bis zu zwei Millionen HTC One

HTCs Lieferprobleme beim HTC One sind bekannt. Nur: Welche Folgen haben sie? Erste Schätzwerte liefert J.P. Morgan.

In den Reviews wird das HTC One vielfach als eines der besten, wenn nicht das beste Android-Smartphones des Jahres gepriesen. Ein großer Erfolg also für HTC, wären da nicht die Lieferprobleme, die dazu führen, dass das HTC One weltweit noch nicht flächendeckend auf dem Markt ist.

Zwar wird es in Deutschland bereits ausgeliefert, auf anderen großen Märkten wird das Gerät jedoch erst in den kommenden Wochen zu haben sein – und noch stärker mit dem Samsung Galaxy S 4 kollidieren, das ab Ende April in den Verkaufsregalen steht. Eine Schätzung, welche Konsequenzen die Lieferprobleme für HTC haben könnten, gab Analysefirma J.P. Morgan gegenüber Focustaiwan ab.

HTC ist in höchstem Maße abhängig vom Erfolg des HTC One, weil der taiwanesische Hersteller über sein Flaggschiff hinaus bislang keine anderen Geräte vorgestellt hat – von einigen Mittelklasse-Modellen für den asiatischen Markt einmal abgesehen. Den Zahlen zufolge wurde das HTC One weltweit bis jetzt zwischen zwei und drei Millionen mal geordert, ausliefern könne HTC im April aber nur zwischen 500.000 und 700.000 Stück.

Weitere Zahlen liefert das australische Unternehmen Macquarie Capital Securities. Analyst Daniel Chang erwartet nicht, dass sich HTCs Probleme bis Ende April gelöst haben werden. HTC könne deshalb im zweiten Quartal nur 1-1,5 Millionen HTC One ausliefern, statt wie zuvor veranschlagt 1,5-2 Millionen. (via)

HTC One (Bild: HTC)