Das große Thema dieser Woche war die Stagefright-Sicherheitslücke. Nachdem die aber endlich auf der Agenda der Smartphonehersteller und Provider auftauchte, war tatsächlich auch wieder Platz für andere News…
Stagefright
Falls ihr es nicht mitbekommen haben solltet: Bereits im April soll eine Sicherheitslücke im Google-Betriebssystem Android gemeldet worden sein. Diese betrifft, glaubt man den Schätzungen, bis zu 95% der Nutzer, da die Multimedia-Schnittstelle Stagefright derart weit verbreitet ist. Es entstand ein Gefühl der Hilflosigkeit, nachdem Anfang der Woche gemeldet wurde, dass erste Exploits verkauft würden. Ein Schließen der Lücke war nicht zu erwarten, zumindest schwiegen sich die wichtigen Produzenten aus. Erfreulich war, dass die Deutsche Telekom zumindest mit einer automatischen MMS-Abschaltung reagierte – das wohl größte Einfalltor in Stagefright für Schadcode. Das Wunder geschah, als dann doch sehr plötzlich namhafte Hersteller entsprechende Fixes nachreichten – und Stagefright als Anlass nahmen, ältere Geräte endgültig von Aktualisierungen auszuschließen.
Noch ist nicht klar, ob Stagefright damit Geschichte ist – auf der Black Hat-Konferenz in wenigen Tagen soll über die Schwachstelle referiert werden, möglicherweise zieht dieser Vortrag auch Cyberkriminelle an. Die Entwicklung wird weiterhin verfolgt.
Samsungs unangekündigtes Smartphone
Samsung ist bekannt dafür, neue Smartphones mit einem Schwall aus Leaks, Gerüchten und grobpixeligen Bildern anzukündigen. Die PR der Südkoreaner funktioniert perfekt. Gerade deshalb war es überraschend, als urplötzlich das Samsung Galaxy S4 mini Plus auftauchte. Keine Pressemitteilung vorab, keine Fotos, keine Gerüchte – Samsung reichte das nur dezent überarbeitete Modell einfach so nach. Was Samsung-Fans von dem Gerät erwarten dürfen und ob es einen Kauf rechtfertigt, das lest ihr hier.
Asus: Tolle Geräte – nur nicht für Europa
Der nächste Hersteller ist Asus. Die veranstalten in Indien gerade ihr Zenfestaival. So belustigend der Name sein mag, die clevere Marketingveranstaltung hat einen Strauß bunter Geräte zu bieten, die allesamt interessant. Das Zenfone 2 Laser, Zenfone 2 Deluxe und Zenfone Max überzeugen mit ihren inneren Werten und größtenteils auch mit ihrem Preis. Schade, dass sie wohl nicht nach Europa kommen werden. Seid ihr aber an einem günstigen Importgerät interessiert, könnt ihr hier nachlesen, was die Devices bieten.
Oukitel U2: Schönheitskönigin mit Charakterschwächen
Es geht aber noch günstiger. Das neue Oukitel U2 etwa soll nur 90 US-Dollar kosten, für Vorbesteller. Kauft ihr das Smartphone nach Veröffentlichung, werden immerhin 100 US-Dollar fällig. Für diesen günstigen Preis bekommt ihr ein äußerlich stilsicheres Smartphone, dessen innere Werte denen der Konkurrenz unterlegen sind. Alle Details dazu hier.
Square Enix feiert den Sommer mit einer Rabattschlacht
Weg von neuer Hardware und hin zur Software. Diese Woche begann Square Enix mit einer üppigen Rabattaktion. Teils müsst ihr nur noch die Hälfte bezahlen für Klassiker wie Final Fantasy III bis VI oder das unsterbliche Secret of Mana. Wie viel welche Spiele kosten, wurde euch hier zusammengetragen.
Light: Smartphonekamera auf Profiniveau?
So sieht das Kameramodul der Zukunft aus. (Bild: Hersteller)
Oftmals wird nur nüchtern aufgezählt, welches Smartphone wie viele Megapixel in der Kamera-Auflösung bietet. Die Anzahl der erfassten Bildpunkte ist nur eine Variable, die darüber bestimmt, ob Fotos eures Smartphones Meisterwerke sein können oder lediglich Schnappschussqualität bieten. Das junge Start-Up Light möchte dies ändern und tüftelte an einer Lösung, die mit dem Einsatz mehrerer Linsen und einer neuartigen Software das Knipsen mit Smartphones und Tablets auf das Niveau teurer Spiegelreflexkameras anheben möchte.
Wie dieses Modul aussieht, was es kann und was es Hersteller kosten würde – das lest ihr in der Meldung dazu.
Gewinnspiel – Stilgut-Case für euer Wiko
Besitzer eines Smartphones aus dem Hause Wiko, aufgemerkt! Ab heute habt ihr die Chance ein schniekes Smartphone-Case aus Echtleder zu gewinnen. Wie schon zuvor, wird dafür mit der Manufaktur Stilgut aus Berlin kooperiert, die freundlicherweise die Cases zur Verfügung stellt. Und diesmal ist es möglich, bis zu 13 Mal im Lostopf zu landen. Was ihr dafür tun müsst, das steht im Gewinnspiel-Artikel.