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Konami und Square Enix – Fokus auf Mobilplattformen

Die japanischen Branchenschwergewichte Konami und Square Enix gaben nach Vorstellung ihres Jahresabschlussberichts einen grundlegenden Strategiewechsel bekannt.

Beide Videospielproduzenten – bekannt durch epische Spiele auf stationären Konsolen – sehen die Umsätze im Konsolengeschäft rückläufig und planen daher, voll auf Mobilplattformen zu setzen. Für Konami ist dies fast noch Neuland, während Square Enix bereits fröhlich Klassiker neu auflegt und zu teils horrenden Preisen im Google Play Store feilbietet.

Doch einfach die Retro-Welle zu surfen kommt für beide Unternehmen nicht infrage, stattdessen wolle man aggressiv in den Markt einsteigen und etablierte Branchenschwergewichte wie Gameloft herausfordern. Konamis neuer Boss, Hideki Hayakawa gab zu Protokoll:

“We will pursue mobile games aggressively. Our main platform will be mobiles. Following the pay-as-you-play model of games like Power pro and Winning Eleven with additional content, our games must move from selling things like “items” to selling things like “features.” – Konami

Den klassischen Free-to-Play-Weg möchte man demnach nicht gehen. Spieler sollen nicht nur zusätzliche Gegenstände kaufen, sondern das Spiel durch entsprechende Zukäufe erweitern können. Neue Level, neue Charaktere, neue Waffen. Sowas.

Konami und Square Enix zeigen sich zudem besorgt über das Geschäft mit Konsolen. Zwar verkaufen sich Plattformen wie PlayStation 4 wie geschnitten Brot, doch die Spieler kaufen längst nicht mehr so viele Spiele, wie in den Generationen zuvor – und greifen stattdessen zum Tablet oder Smartphone. Einigermaßen Erfolg damit hat Sega, die seit vielen Jahren auf dem Android-Markt mitmischen und sich sogar den Luxus erlauben können, einige der Titel zu streichen, um die Gesamtqualität des Portfolios zu erhöhen.

Welche Spiele Konami und Square Enix anbieten möchten, ist nicht bekannt.