Wieder einmal findet Android „dank“ Sicherheitsproblemen in die Schlagzeilen. Der kürzlich gefundene Kernel-Bug soll aber bald geschlossen werden.
Das gab der Android-Entwickler Adrian Ludwig bekannt, der im Konzern für Sicherheit zuständig ist. Bei besagtem Kernel-Bug handelt es sich um einen Ganzzahl-Überlauf, der Linux-Nutzern (und demnach auch Angreifern) erlaubt, Root-Rechte zu erlangen und in die Tiefen des Smartphones einzudringen. Welchen Schaden ein solcher Angreifer anrichten könne, ist nicht bekannt und wurde auch nicht kommuniziert.
Im Gegensatz zu Ärgernissen wie der letztjährigen Stagefright-Sicherheitslücke sollen aber weit weniger als ein Drittel aller in Umlauf befindlichen Android-Geräte betroffen sein. Für die gefährdeten Devices garantiert Google aber immerhin einen Fix bis spätestens 1. März – auch für alle Geräte, die nicht mit Googles Nexus-Branding versehen sind. Für eine genaue Beschreibung des Fehlers und weitere Infos ist der Beitrag der Kollegen von Golem empfehlenswert.
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