Die japanischen Forscher an der Uni Osaka haben ein Handy im Körper eines Menschen, ein Mensch-Handy, ein Mandy quasi, entwickelt. Dies ist eine Meldung wert, auch wenn Android nicht im Spiel ist.
Das humanoide Mobiltelefon, ein sogenannter Telepräsenzroboter, hört auf den Namen Elfoid P1 und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Roboter-Spezialisten Hiroshi Ishiguro sowie der im Handysektor bekannten Unternehmen NTT Docomo und Qualcomm.
Laufen oder sich anderweitig bewegen kann es sich zwar nicht, dafür sieht es aber ein bisschen aus wie eine Voodoo-Puppe und kann alles, was ein “normales” Handy auch kann, nämlich Telefongespräche übertragen.
Im Kopf hat es Lautsprecher, in der Brust schlagen Kontrollknöpfe und LEDs anstelle eines Herzens, das Mikrofon ist in die Fußpartie eingebaut. Keine Kamera, kein Touch Screen, keine Face Time. Und kein Voodoo – auch wenn es heißt, das Telefon sei entworfen, um die physische Präsenz des Anrufers zu simulieren.
Wie gesagt: Bewegen kann sich das Elfoid P1 noch nicht, angeblich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis auch das möglich ist. Dann soll der kleine Handy-Roboter, genauso wie sein großer Vorgänger, der Telepräsenzroboter Telenoid R1, die Bewegungen des Anrufers simuliert.
Einen weiteren Blick in die Zukunft gab es letzte Woche. Der Däne Henrik Scharfe hat einen täuschend echt aussehenden Roboter-Klon von sich angefertigt. Geminoid DK ist tatsächlich erst auf den zweiten Blick als künstlich zu identifizieren ist. Hier das Video:
[via The Creators Project]