Für Musikliebhaber ist doch fast nichts so befriedigend wie eine gut sortierte, korrekt getaggte und mit den richtigen Covern versehene Playlist. Mit iTag, dem „Music Tag Editor“ ist es jetzt auch auf dem Smartphone ganz einfach möglich, die Sammlung entsprechend aufzumöbeln.
Installation
Bei der Installation verlangt der “iTag – Music Tag Editor” Zugriff auf:
- Netzkommunikation: Uneingeschränkter Internetzugriff, Netzwerkstatus anzeigen
- Telefonanrufe: Telefonstatus lesen und identifizieren
- Speicher: USB-Speicher und SD-Karten-Inhalt ändern/löschen
Funktionsumfang
Die App „iTag – Music Tag Editor“ soll es dem Nutzer ermöglichen, die ID3-Tags (Identify an MP3) seiner Musikdateien unkompliziert anzupassen. Unter ID3-Tags versteht man Zusatzinformationen, die eine Musikdatei erkennbar und unterscheidbar machen, wie etwa Name des Künstlers, des Albums, des Songs, das Erscheinungsjahr, Genre oder ähnliches.
Da gerade ältere CDs diese Informationen nicht immer enthalten, kann es passieren, dass die Musikdateien nach dem Kopieren diese Daten gar nicht oder nur unvollständig Daten aufweisen. Die Anwendung hilft dabei, diese Lücken für alle Musikstücke zu füllen, die in den Formaten MP3, OGG,M4A oder Flac auf dem Android-Gerät gespeichert sind.
Einzelne Songs oder ganze Alben bearbeiten
Nach der Installation kann der Nutzer entscheiden, ob er einzelne Songs oder ganze Alben bearbeiten will. Einfacher, weil übersichtlicher, ist es, sich von Album zu Album zu arbeiten und jeweils die Angaben zu Interpret, Album, Genre, Erscheinungsjahr, Kommentar, Titelnummer und natürlich das Album-Cover zu überprüfen und – falls nötig – zu ergänzen.
Wessen Daten allerdings extrem lückenhaft sind, wird das aber nicht viel nutzen. Da der Großteil der Songs keinen Alben zugeordnet werden kann, muss er in den sauren Apfel beißen, in die Song-Ansicht wechseln und jedes Stück einzeln bearbeiten.
Einfache Cover-Suche
Dank der„Easy Cover“-Funktion ist es mit iTag sehr einfach, seine Musikdateien mit den passenden Covern auszustatten. Das Procedere: Einfach den „Lucky Cover“-Button drücken, und schon macht die App ein Angebot. Dabei sind die Ergebnisse natürlich immer dann besonders gut, wenn die Titelinformationen möglichst vollständig sind. Ist das angebotene Cover nicht gleich das richtige, erhält der Nutzer unter „Search Pic“ alternative Angebote.
Die Zuverlässigkeit der Cover-Suche ist extrem hoch. Im Testlauf fand die iTag-App praktisch alle Cover problemlos – und das nicht nur bei international bekannter Pop-Musik, sondern auch im Falle weniger bekannter deutscher HipHop- und Indie-Interpreten. Selbst einem ausschließlich im Internet veröffentlichten kostenlosen Mixtape konnte die App ein Cover zuweisen.
Wichtig: am Ende das Speichern nicht vergessen, sonst werden die Änderungen nicht wirksam. Im Test auf einem HTC-Gerät lief auch die Übernahme der Cover-Dateien in den Standard-Mediaplayer reibungslos.
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