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Veröffentlicht am Android-Apps · Fotos · Kostenlose Apps 2 Min. Lesezeit

Instagram für Android – Der App-Hype auf dem Prüfstand

Es hat ganz schön gedauert, aber seit letzter Woche steht auch für Android-User eine Instagram-App zur Verfügung. Hat sich das lange Warten gelohnt?

Installation

Instagram verlangt bei der Installation Zugriff auf:

  • Hardware-Steuerelemente: Bilder und Videos aufnehmen;
  • Ihren Standort: Genauer (GPS-)Standort
  • Netzkommunikation: Uneingeschränkter Internetzugriff, Daten aus dem Internet abrufen
  • Ihre persönlichen Daten: Kontaktdaten lesen
  • Speicher: Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
  • System-Tools: Standby-Modus des Telefons/Tablets deaktivieren, aktive Apps abrufen

Funktionsumfang

Instagram ist eine Bildbearbeitungs-App mit angeschlossener, großer Foto-Community. Wer Bilder einfach nur bearbeiten möchte und kein Interesse daran hat, Bilder im Internet mit anderen zu teilen, sollte sich die Nutzung von Instagram gut überlegen. Denn bevor es überhaupt richtig losgehen kann, muss sich der Nutzer erstmal einen Instagram-Account anlegen.

Registrierung und Menüführung
Die Registrierung erfolgt ganz klassisch mit Name, E-Mail und ggf. einem Profilbild. Eine Anmeldung über Facebook oder andere Dienste wird nicht angeboten. Danach sucht die App auf Wunsch Freunde in den Kontakten und bei Facebook und Twitter, die ebenfalls Instagram nutzen. Dies kann aber auch übersprungen werden. Danach schlägt die Anwendung noch eigene Freunde vor. Auf welchen Kriterien die Auswahl beruht, lässt sich dabei nicht nachvollziehen.

Nach erfolgreicher Registrierung erreicht der Nutzer die Startseite der App. Auf ihm befindet sich am unteren Bildrand eine Menüleiste mit fünf Buttons, die zu den verschiedenen Bereichen der Community führen – zum Beispiel populäre Bilder, News und Profil führen.

Aufnahme, Bearbeitung und Weiterleitung
Der Kamera-Button in der Mitte der Menüleiste aktiviert die Kamera oder erlaubt Zugriff auf gespeicherte Fotos. Lobenswert ist dabei, dass sich Vorder- und Hinterkamera einzeln anwählen lassen. Anders als bei der iOS-Version der App verwendet Instagram unter Android keine eigene Kamera-App, sondern greift lediglich auf die vorinstallierte Standard-App zu. Eine Vorschau verwendeter Effekte gibt es deshalb leider nicht.

Die Bildbearbeitung erfolgt dann in einem eigenen App-Bereich, in welchem etwa 20 Filter und Effekte darauf warten, ausgewählte Bilder aufzuhübschen. Konkret heißt das, dass Fotos automatisch mit der Lux-Funktion verbessert werden (Kontrast & Helligkeit), falls nötig, kann dann ein weiterer Filter angewandt oder dem Bild ein passender Bilderrahmen verpasst werden.

Im Anschluss können die Ergebnisse nicht nur bei Instagram, sondern auch bei Facebook, Twitter, Tumblr und Foursquare geteilt werden. Eine Flickr-Unterstützung soll sich in Planung befinden. Überhaupt nicht nachvollziehbar ist, dass alle Bilder automatisch auf ein quadratisches Format zugeschnitten werden.

Seite 2: Bedienbarkeit & Fazit

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