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InCa: Fraunhofer Institut stellt intelligente Mini-Kamera mit Android vor

Eine modulare Kamera für alle Einsatzgebiete, da möchten die Forscher des Fraunhofer Instituts IIs hin. Dem Ziel ein Stück näher sind sie mit der InCa (Intelligent Camera) bereits gekommen.

Das Kamerasystem basiert auf verschiedenen Sensoren und Anschlüssen, die beliebig austauschbar sind. So ist es möglich, größere Optiken zu verwenden oder Sensoren, die für das jeweilige Einsatzgebiet passend sind. Dadurch, dass Android als Betriebssystem verwendet wird, ist es ebenso möglich, diverse Apps für einen bestimmten Einsatz einfach aufzuspielen und dann auch zu nutzen.

Durch die geringe Größe von gerade einmal 2x2x8cm kann sie überall genutzt werden. Durch ihre kompakte und robuste Bauweise eigent sie sich besonders gut für Extremsituationen oder Sportevents. Mit den integrierten Sensoren könnte man exakt messen, wie schnell ein Sprinter beschleunigt oder welche anderen Kräfte wirken.

Gruppenleiter Wolfgang Thieme sagt dazu: “Der Knackpunkt war, die riesige Funktionsvielfalt auf engstem Raum unterzubringen. Möglich ist das durch einen so genannten OMAP-Prozessor (Open Multimedia Applications Platform). Als Herzstück der Kamera ist dieser vergleichbar mit einem Hauptprozessor (CPU), wie er in jedem PC zu finden ist.

Der Unterschied ist, dass auf dem OMAP zusätzliche Funktionsblöcke für die unterschiedlichen Aufgaben integriert sind. Ohne diese Blöcke könnte das System weder HD-Videobilder aufnehmen noch sie in Echtzeit verarbeiten und ausgeben. Die schwierigste Aufgabe war, diese Blöcke zu programmieren und bei der Datenverarbeitung zu nutzen.”

Im Video wird die Kamera und deren Möglichkeiten noch einmal sehr gut erklärt. Android scheint sich also nicht nur auf Smartphones beliebt zu machen. (via)