Das Selbsthilfe-Portal iFixit hat sich das HTC One geschnappt und es in Einzelteile zerlegt. Anschließend steht fest: Kaputt gehen sollte es besser nicht.
Ein Glaubenskrieg beschäftigte in den letzten Wochen die Gemüter der Android-Gemeinde: Aluminium oder Plastik? Während Samsung beim Galaxy S 4 bekanntlich weiterhin auf ein Plastikgehäuse setzt, verpasste HTC seinem aktuellen Flaggschiff einen Unibody aus Aluminium. Ihm ist es zu verdanken, dass das HTC One einen sehr wertigen Eindruck macht. Allerdings ist es ihm auch geschuldet, dass das HTC One beim iFixit-Teardown eine historisch niedrige Punktzahl einfuhr.
iFixit wertet die Reparierbarkeit der analysierten Geräte mit einem Punktesystem. Bei zehn Punkten kann man ein Gerät relativ einfach öffnen und Teile austauschen, bei einem Punkt ist das fast unmöglich. Das HTC One ist offenbar ein harter Brocken: Als erstes Gerät bekam es von der iFixit-Redaktion nach getaner Arbeit die schlechteste Note verpasst. Es ist laut Fazit schon “sehr, sehr schwer”, das Gerät überhaupt zu öffnen ohne das Gehäuse zu beschädigen.
Die Batterie ist unter dem Motherboard verborgen und mit dem Mittelrahmen verklebt. Sie im Alleingang zu ersetzen, dürfte sich in der Praxis als schwierig erweisen. Auch das Display sollte besser nicht kaputt gehen, das Panel kann ebenfalls nicht ohne viel Aufwand und Arbeit entfernt werden. Resultat: “This phone was not made with open-ability in mind.” (via)

