Marktbeobachter schätzen, dass sich Android-Tablets in diesem Jahr erstmals besser verkaufen könnten als Apples iPads.
Lange Zeit kämpften Android-Tablets um Anschluss. Vergeblich: Gegen die Dominanz der iPads von Apple konnten sie bislang nichts ausrichten. Zwar verkauften sie sich besser und besser, Apples Spitzenplatz blieb jedoch unangefochten. Das könnte sich 2013 ändern, wie Reuters heute meldet. Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IDC ist es wahrscheinlich, dass sich Android-Tablets in diesem Jahr erstmals besser verkaufen als Apples Tablets.
Die iPads sollen in diesem Jahr auf einen Anteil von 46 Prozent kommen, auf Android-Geräte entfallen den Schätzungen zufolge 48,8 Prozent. Im letzten Jahr waren letztere auf 42 Prozent gekommen.
Dieser Trend sei vor allen Dingen dem Erfolg der kleineren Geräte unter zehn Zoll zu verdanken, die sich mehr und mehr auch im Massenmarkt etablieren. Vorreiter waren hier Android-Geräte gewesen, Apple hatte im Herbst 2012 mit dem iPad mini nachgezogen. Besonders hervorgehoben werden dabei das Nexus 7 und das Amazon Kindle Fire HD.
Demnach sei jedes zweite im laufenden Quartal verkaufte Tablet kleiner als acht Zoll gewesen. Ihr Anteil soll auch langfristig weiter ansteigen. Insgesamt rechnet das Unternehmen in diesem Jahr mit 190,9 Millionen verkauften Tablets.
Nicht vergessen darf man allerdings, dass Apple einer Vielzahl von Herstellern gegenübersteht, die auf Android setzen. Die Masse macht’s: Kein Android-Tablet eines einzelnen Herstellers kann bislang hinsichtlich seines Verkaufserfolgs mit dem der iPads mithalten.
