Die zweite Jahreshälfte ist erreicht, und so führt auch Huaweis Tochterunternehmen Honor seine neuen Smartphone-Modelle auf dem Markt ein. Das Honor 4A richtet sich preislich als auch technisch an Einsteiger. Das Gerät wird mit Android 5.1 Lollipop ausgeliefert.
Mit dem Honor 4A präsentiert Huaweis Tochterunternehmen bereits sein zweites Device innerhalb eines Monats – erst Ende Juni stellte der chinesische Konzern sein neues Flaggschiff-Smartphone Honor 7 vor. Das neue Gerät bietet, trotz des niedrigen Preises, eine verhältnismäßig ordentliche Ausstattung.
So sieht das neue Honor 4A aus. Bild: androidcommunity.com
Das Honor 4A wird von dem chinesischen Unternehmen mit einem 5 Zoll großen IPS-Display ausgestattet, das mit einer überraschend ordentlichen Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten aufwartet. Andere geringpreisige Smartphones, darunter das erst kürzlich angekündigte LG Bello II, sollten sich an dem, trotz des Preises, hochwertigen Touchscreen ein Beispiel nehmen. Oberhalb des Bildschirms sind eine 2 Megapixel Selfie-Knipse, rückseitig eine 8 Megapixel-Kamera in das schlicht gehaltene Kunststoff-Gehäuse eingelassen. Trotz der geringen Größe von lediglich 143,5 x 72,1 x 8,5 Millimetern, ist das Gerät mit 155 Gramm verhältnismäßig schwer.
Unter der Haube rechnet der neue Quad-Core Qualcomm Snapdragon 210, ein ARM Cortex-A53-SoC mit 1,1 Gigahertz Taktung. Dem stehen 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Die 8 Gigabyte integrierter Festspeicher werden größtenteils vom System belegt sein, lassen sich aber problemlos via MicroSD-Karte erweitern. Der Akku entspricht mit seinen 2200 mAh Kapazität genau dem, was man bei einem Mittelklasse-Smartphone erwartet. Bei Bedarf lässt sich das Honor 4A mit einer zweiten SIM-Karte betreiben. Neben den typischen Verbindungsstandards wie Wi-Fi b/g/n, USB 2.0, Bluetooth 4.1, GPS, A-GPS sowie GLONASS wird das Smartphone als LTE-, sowie als 3G-only-Version erscheinen.
Das Honor 4A wird optional in den Farbausführungen Weiß und Schwarz auf den Markt kommen. Auch wenn noch nicht abzusehen ist, ob das Gerät überhaupt in den deutschen Handel kommt, dürfte der Preis hierzulande unter 150 Euro liegen. In China gehen das 3G-Modell für umgerechnet 88 Euro, die LTE-Fassung für 103 Euro über die Ladentheke.
(via)