Huawei ist vielerlei: Hersteller von Smartphones mit Netzbetreiber-Branding, eine dreiste Copycat-Firma – und selbst auch ganz gut im Designen eigener Smartphones. Durch die chinesische Zulassungsbehörde TENAA ist wenige Tage vor der IFA nun ein neues Phablet des Konzerns aufgetaucht.
Dieses hört auf den Namen Huawei Ascend Mate 7 und überzeugt durch omnipotentes Innenleben. So werkelt ein Acht-Kern-Prozessor mit 1,8 GHz auf der Platine (mutmaßlich der Kirin 920 aus eigener Entwicklung und Produktion), unterstützt von 2 GB Arbeitsspeicher. Zum Speichern von Apps, Bildern, Musik und Dokumenten stehen 16 GB Speicher zur Verfügung. Dieser kann mit einer microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden. Das Display möchte mit einer Bildschirmdiagonale von 6 Zoll und Full-HD-Auflösung (1.920×1.080 Bildschirmpunkte), auf dem sich die Fotos betrachten lassen, die der Nutzer entweder mit der rückseitigen 13-MP-Kamera oder dem Frontpendant mit immerhin 5 MP geschossen hat, punkten. Das Design des Ascend Mate 7 erinnert nicht nur vage an das HTC One Max – es ist in großen Teilen eine Kopie des in Asien ungemein erfolgreichen Smartphones – von der viereckigen Aussparung über die Randeinfassungen und Auswahl der Farben (schwarz, weiß und ein gedämpfter Goldton) erinnert vieles vom Huawei Ascend Mate 7 an die HTC-Designlinien.

Die Ähnlichkeit des Geräts mit einem HTC-Modell ist auffällig. (Bild: TENAA)
Mit 157 mal 81 mal 7,9 Millimetern ist das Huawei Ascen Mate 7 alles andere als klein und handlich, das Gewicht von 185 Gramm ist aber durchaus im Rahmen anderer, kleinerer Smartphones. Im Datenblatt der TENAA ist vermerkt, dass das Gerät mit Android 4.4.2 ausgeliefert wird – ein schnelles Update auf die neueste Version 4.4.4 zum Verkaufsstart wird jedoch erwartet. Zu wann dieser angesetzt ist, hat Huawei bislang nicht verlautbaren lassen. Wie so oft wird auch diesmal erwartet, dass der Release auf der IFA vom 5. bis 10. September 2014 konkretisiert wird. Das Datenblatt und die offiziellen Bilder sind hier verfügbar.