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HTC One-Testfotos: Warum HTCs Ultrapixel Galaxy S III und iPhone 5 das Fürchten lehren (sollen)

Mit dem HTC One hat HTC auch seine neue Ultrapixel-Kamera vorgestellt, die das taiwanische Unternehmen für sein neues Android-Flaggschiff entwickelt hat.

Neben dem Display, immerhin der erste FullHD-Display der Welt unter 5 Zoll, Sense 5.0 oder den Soundfeatures gehört die Ultrapixel-Kamera zu den Highlights des HTC One, das HTC gestern vorgestellt hat. HTC versucht sich damit dem Megapixel-Wahn zu entziehen. Dass die Fotoqualität sich verbessert, je mehr Megapixel im Spiel sind, ist bekanntlich eine Promolüge. Ob Fotos gelingen, hängt auch von vielen anderen Faktoren ab, etwa von Objektiv oder Bildsensor.

In den letzten Jahren wurden immer mehr Megapixel auf eine nicht proportional mitwachsende Chipfläche gequetscht. Die Folge: Die Pixelgröße schrumpft und schrumpft, so dass die Bildpunkt immer enger zusammenliegen und im schlechtesten Fall nicht mehr ausreichend belichtet werden. Es gilt: Je mehr natürliches Licht, desto mehr Details. Bei zu wenig Licht äußert sich das im Ergebnis als Bildrauschen.

HTC geht mit seiner Ultrapixel-Kamera (Projektname: Zoe) den umgekehrten Weg. Weniger, aber dafür größere Pixel sollen mehr Licht abbekommen – und zwar merklich mehr als die Konkurrenz. 90 Prozent mehr Licht als die Samsung Galaxy S III-Kamera soll HTCs f/2.0-Blende einfangen und immerhin noch 44 Prozent mehr als die des iPhone 5. Das zumindest schreibt HTC selbst im Ultrapixel-Weißbuch.

Um die Qualität der HTC One-Fotos zu belegen, postete HTC einige Aufnahmen, die mit dem HTC One geschossen wurden. Dabei ließen es sich die Taiwaner nicht nehmen, einen Fotovergleich zur Konkurrenz zu wagen. Den Namen des Konkurrenten nennen sie dabei leider nicht, sondern verbuchen es unter dem Label “Leading Competition”. Weiter unten finden sich noch das offizielle Vorstellungsvideo für die Kamera sowie ein mit dem One aufgenommenes Videosample. (via)