Nach der Präsentation eines neuen Geräts übernimmt die iFixit-Redaktion und bewertet, wie leicht es sich reparieren lässt. Neuestes Objekt der Begierde: Das HTC One (M8).
Die Teardowns der iFixit-Redaktion sind eine schöne Tradition: Mit guten Texte, guten Fotos und viel Expertise bieten sie eine gute Analyse dessen, was notorische Selbstmacher mit ihrem Smartphone zuhause tun können – oder besser lassen sollten.
Dass nun bereits das vorgestern vorgestellte HTC One M8 auf den iFixit-Labortischen landete, liefert einen erneuten Beweis für die Geplantheit des Launches: Zeitgleich zur Präsentation erschienen die Tests wichtiger Multiplikatoren (z.B. bei engadget, wired oder cnet). In wenigen Tagen (ab dem 04.04.) wird es auch im Handel erhältlich sein (u.a. bei Saturn, Amazon). Die Koordination des Launches durch HTC wird als gelungen betrachtet. Nun zum Teardown.
Wenig überraschend fällt die iFixit-Redaktion nach dem Auseinandernehmen ein strenges Urteil über das Gerät, wenngleich auch um einen Punkt milder als beim Vorgänger, der mit nur einem Punkt das schlechteste anzunehmende Ergebnis einfuhr. Auch das neue One ist schwer zu reparieren. Schon das Öffnen des Geräts ist nur schwer durchzuführen, ohne das Gehäuse zu beschädigen.
Schuld daran sind die innere Anordnung und die große Anzahl der Komponenten. Der Akku des HTC One M8 liegt unter dem Motherbord begraben und zusätzlich mit dem Mittelrahmen verklebt. Um das Display auszutauschen, muss man sich ebenfalls durch das gesamte Gerät wühlen. Nicht umsonst bietet HTC während der ersten sechs Monate nach dem Kauf einen kostenlosen Displaytausch an.