Google hat einen Android Device Manager vorgestellt, mit dem man Android-Device künftig wiederfinden oder sensible Daten aus der Ferne löschen kann.
Mit einem offiziellen Blogpost stellte Google am Freitag ein neues Android-Feature vor, das nicht an die aktuellste Android-Version gebunden ist, sondern die Nutzer im Rahmen eines Updates der Google Play Services-App erreicht. Der Android Device Manager soll den Nutzern ermöglichen, ihr Android-Gerät über eine Webseite bei Verlust klingeln oder auf einer Karte anzeigen zu lassen. Zudem können alle sensiblen Daten aus der Ferne gelöscht werden. Klingt gut? Ja – und überfällig.
Noch ist der Dienst nicht verfügbar, weil Google den Web-Dienst erst noch freischalten muss. Die aktualisierte Version der Google Play Services-App ist aber dank Androidpolice bereits verfügbar (Version 3.2.25: Link 1; Link 2). Mit ihr kann der Android Device Manager bis jetzt an- und abgeschaltet werden – was ohne das Webinterface allerdings noch ohne Folgen bleibt.
Wie Google verlauten lässt, soll der Dienst im Laufe des Monats online gehen und für Geräte ab Android 2.2+ verfügbar sein. Um ihn nutzen zu können, muss man im Google Account eingeloggt sein. Eine eigene Android-App zum Finden und Managen der Geräte ist offenbar ebenfalls geplant.
Die Art und Weise des Rollouts bestätigt einmal mehr Google Strategie, bestimmte Funktionen von Android zu lösen. Der Android Device Manager ist keine Android 4.3-Funktion, sondern erreicht alle Nutzer sofort nach dem Launch über den Google Play Store. Von den Update-Bemühungen einzelner Hersteller ist also niemand abhängig, der den Dienst nutzen möchte.
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