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Google Trekker: Die Street View-Kamera als Outdoor-Rucksack

Googles Trekker-Kamera erlaubt in schwer zugänglichem Gelände Street View-Aufnahmen. Sie läuft mit Android.

Wem Google Street View-Autos schon absonderlich vorkamen, der wird sich beim Blick auf Googles Trekker-Kamera vermutlich an den Kopf fassen. Mit den wuchtigen Kameras, die man sich als Rucksack auf den Rücken schnallen kann, will Google seiner Street View-Datenbank schwer zugängliche Gebiete und Orte. Jetzt hat Google die Kamera in Taiwan vorgestellt, wo in den kommenden Wochen verstärkt neue Orte erfasst werden sollen.

Die Trekker-Kamera besteht aus 15 verschiedenen 5 Megapixel-Kameras, die in verschiedene Richtungen zeigen und 24 Fotos in der Minute machen. Ihre Aufnahmen setzt Google dann zu den bekannten 360 Grad-Panoramabildern von Street-View um. Zwei GPS-Module dokumentieren den Ort. Als Herzstück kommt ein Android-Gerät zum Einsatz. Taiwan ist bis jetzt zu 90 Prozent in Street View erfasst.

Es gibt bereits Beispiele für andere Vehikel, denen Google seine Street-View-Kamera aufgepflanzt hat. Schneemobile und Fahrräder zählen dazu. Sein Trekker-Programm für Fußgänger legte Google erstmals im letzten Jahr in Japan auf. Es richtet sich speziell an Universitäten, Tourismus-Agenturen, Wissenschaftler und Non-Profit-Organisationen, die sich an dieser Stelle bewerben können, um die Trekker-Kamera auszuleihen.