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Veröffentlicht am News · Teaser Top News 1 Min. Lesezeit

Google Play Store: Ab 2016 mit Angaben zur Werbung

Free-to-Play-Apps finanzieren sich meist über InApp-Käufe oder aber Werbung. Die kann lästig werden, besonders, wenn Nutzer zuvor nicht wissen, dass sie eingeblendet wird und Traffic so wie Nerven kostet.

Google hatte deshalb auf der diesjährigen Google I/O (der Hausmesse) angekündigt, so genannte Familien-Apps (engl.: Designed for Families) mit einem Label zu kennzeichnen, wenn sie Werbung oder Werbebotschaften enthalten. Dabei markiert der Suchmaschinengigant die Apps nicht selbst, sondern zwingt die Entwickler dazu, eben jenes zu tun. Bevor eine App in den Google Play Store hochgeladen wird, muss der Entwickler/das Entwickler-Team eine Erklärung signieren, in der er angibt, ob seine Anwendung Werbung beinhaltet oder nicht – selbst bei kleineren Updates muss diese Erklärung neu signiert werden.

Markiert werden muss eine App, wenn sie mindestens eine eine der (bislang) drei Bedingungen erfüllt:

  • Banneranzeigen und Interstitial-Anzeigen: Apps, die über ein eigenes Anzeigen-Modul verfügen, das dynamisch Werbung nachlädt und anzeigt, damit die App „monetarisiert“ werden kann.
  • Native Anzeigen: Anzeigen in einer App, die sich nicht von anderen Inhalten wie gesponserten Apps oder in Feeds integrierten Anzeigen abheben.
  • Hausinterne Apps: Apps, die kleine Banner enthalten, um für andere Apps des gleichen Entwicklers werben.

Führt eine App Werbung, obwohl angegeben wurde, sie täte dies nicht, kann die Anwendung von Google aus dem Store geschmissen werden, Konsequenzen gegen die Entwickler nicht ausgeschlossen. Die Regeln gelten ab 11. Januar 2016 für alle neuen Apps, zu wann rückwirkend alle anderen Anwendungen mit Werbeanteil markiert werden, steht allerdings in den Sternen…

(via)