Neue Bilder und Gerüchte zu den kommenden Google-Smartphones haben das Internet erreicht.
Die neuen Google-Smartphones aus dem Hause HTC werden in diesem Jahr die Nexus-Reihe ablösen und sollen am 4. Oktober vorgestellt werden. Bisher ist höchst inoffiziell bekannt, dass die beiden Geräte Pixel (Codename Sailfish) und Pixel XL (Codename Marlin) heißen und womöglich am 20. Oktober auf den Markt kommen. Renderbilder aus den vergangenen Tagen haben bereits einen Blick auf das mögliche Design der Smartphones gewährt. Nun ist neues Bildmaterial aufgetaucht.
Die neuen Fotos kommen von einem Ersatzteilhändler aus Hong Kong und sollen die Frontseite des Pixel und Pixel XL zeigen. Unter anderem ist zu erkennen, dass Google und HTC wohl auf relativ schmale Ränder setzen und diese links und rechts des Bildschirms stärker nach hinten abgerundet sind, im Gegensatz zum oberen und unteren Ende. Das Aussehen der Frontseite erinnert leicht an die Optik des Nexus 4 von LG.
- Google Pixel (Sailfish). (Bild: via WinFuture)
- Google Pixel XL (Marlin). (Bild: via WinFuture)
Laut der Gerüchteküche sollen die beiden neuen Google-Mobiltelefone nicht mit Android 7.0 (Nougat) laufen, sondern bereits mit Android 7.1. Dazu spendiert Google einige exklusive Software-Funktionen. Darunter etwa den neuen Pixel Launcher. Außerdem soll der virtuelle Homebutton einen neuen Look bekommen und in etwa so Aussehen wie das Pixel-Launcher-Icon. Im Grunde genommen also ein Kreis in einem Kreis, nur in Weiß und ohne das Google G-Logo.
So this? @RDR0b11 pic.twitter.com/Qa8CsrrXBa
— Ron Amadeo (@RonAmadeo) September 14, 2016
Google soll mit dem Gedanken spielen die App-Icons zu vereinheitlichen und diesen einen runden Look zu verpassen. Wie das Ergebnis aussehen könnte, lässt sich bereits im Pixel Launcher betrachten, wo das Kalender-Icon bereits rundlich angepasst wurde.
Eine interessante Neuerung könnte die Tatsache sein, dass die Pixel-Smartphones laut XDA Developers mit zwei Partitionen kommen sollen. Nahtlose System-Updates könnten bald Realität werden und Nutzern ermöglichen Aktualisierungen schneller zu installieren. Während im Hintergrund das Update auf der zweiten Partition installiert wird, kann der Nutzer die erste Partition weiterhin aktiv nutzen. Nach einem Neustart wird die Partition dann gewechselt. Das Ganze könnte auch für Community-Entwickler spannend werden. Zum einen könnten auch Custom-ROMs von den nahtlosen Updates Gebrauch machen und zum anderen könnten die Neuerungen auch für Dual-Boot genutzt werden. Die Nutzer wären dann in der Lage mit zwei unterschiedlichen ROMs unterwegs zu sein. Noch bewegt man sich hier allerdings noch im theoretischen Teil. Interessant ist es aber allemal.