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Google Glass könnte dank Dapper Vision auch für Menschen mit Sehbehinderung nützlich sein

In seinem OpenGlass-Projekt arbeitet Dapper Vision daran, die Google Glass Kamera als Werkzeug zum Erkennen und zur Interpretation der Umgebung einzusetzen.

Hilfreich könnte das zukünftig vor allen Dingen für Menschen mit Sehbehinderung sein. Zur Dokumentation hat Dapper Vision zwei seiner Glass-Apps von Probanden mit Fehlsichtigkeit testen lassen. Bei der ersten App handelt es sich um eine Frage-Antwort-Anwendung, die es den Nutzern ermöglicht, Mechanical Turk (siehe golem.de) und Twitter zu befragen, um Gegenstände über die Kamera identifizieren zu lassen.

Eine zweite App namens Memento nimmt wahr, worauf der User gerade schaut und informiert diesen automatisch, wenn es sich dabei beispielsweise um ein gefährliches Gerät handelt.

Solange, bis Google Glass der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird, sollen die Glass-Apps in eingeschränktem Umfang weitergetestet werden – in der Zwischenzeit wird laut Dapper Vision an einer Möglichkeit gearbeitet, Mitarbeiter des Projektes mit BitCoins zu belohnen, und auch eine neue Glass-basierende Augumented Reality-Software wollen die Entwickler in der nächsten Woche vorstellen.

Ein Video zum OpenGlass-Projekt gibt es hier: