Google macht mal wieder den Vorreiter: Ähnlich wie Microsofts Office Lens könnt ihr mit Fotoscanner Druckwerke digitalisieren. Mit netten Beigaben und hohem Nutzen.
Ein Kreuz ist es mit diesen Analogfotos! Einerseits ist bekannt, dass diese Form wesentlich länger konserviert werden kann als deren digitale Pendants. Andererseits: Wer schleppt und archiviert gerne zig Kartons voller Ausdrucke? Eben. Und schnell schicken lässt sich so ein Foto via Handy auch nur in miserabler Qualität. Auftritt Fotoscanner: Googles neue Digitalisierungsapp will euch mit einem unkomplizierten Prozedere den an und für sich mühsamen Scanvorgang abnehmen und ganz nebenbei noch lästige Reflexionen der glänzenden Fotolacke eliminieren.
Dazu bedient sich Google eines einfachen Tricks. Reflexionen sind blickwinkelabhängig. Verändert ihr die Perspektive, während ihr auf ein Foto schaut, „wandert“ die Reflexion mit. Fotoscanner nutzt das, indem euch die App bittet, nach dem Auslösen des Knipsbuttons vier eingeblendete Punkte mit dem Smartphone anzuvisieren. Tut ihr das, legt die App intern die vier Teilbilder übereinander und rechnet die Reflexion raus. Dies funktioniert bislang recht gut, jedoch verschwimmen die Konturen ein wenig, das Resultat könnte etwas mehr Schärfe durchaus vertragen.
Die App lädt trotzdem zum Ausprobieren ein, da ihr 1.) diese kostenlos auf Android und iOS herunterladen könnt und 2.) nicht einmal ein Google-Konto besitzen müsst, um sie nutzen zu können.