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Veröffentlicht am Teaser Top News 1 Min. Lesezeit

Google: 13 schädliche Apps aus dem Store entfernt

Das Jahr 2016 fängt so an, wie das vorherige endete: Mit Sicherheitsproblemen für Smartphones, eingeschleust durch Apps.

Lookout, eine auf Sicherheitslösungen spezialisierte Firma, gab per Presseaussendung bekannt, dass bereits um den 29. Dezember 2015 herum 13 Apps aus dem Google Play Store gelöscht wurden, die von Sicherheitstools durchleuchtet und als gefährlich eingestuft wurden. Darunter sind nur Spiele wie Cake Blast, Jump Planet oder Eat Bubble, die als Free-to-Play-Anwendungen auf möglichst viele Nutzer und deren Smartphones abzielten – Honey Comb etwa konnte eine Million Downloads vorweisen, ehe es entfernt wurde.

Die komplette, von Lookout veröffentliche Liste der Malware-Apps (Bild: Lookout)

Besonders perfide: Den Forschern von Lookout zufolge zogen die Apps ungefragt weitere infizierte Anwendungen herunter und verteilten – ohne Einwilligung des Nutzers – Fünf-Sterne-Wertungen im Google Play Store, was selbstredend weitere Nutzer anlockte. Ein klassisches Schneeballsystem. Gefährlich wird es für all jene Nutzer, die ihr Gerät rooteten. Dann schleicht sich laut Lookout ein gewisser Teil des Schadcodes in die Systemdateien ein und kann dort nicht ohne weiteres gelöscht werden – selbst ein Factory Reset hilft nicht. Ob weitere Schäden entstanden sind, etwa persönliche Daten ausspioniert oder an Server übertragen wurden, ist aktuell nicht bekannt. Alle Details hierzu findet ihr im englischsprachigen Blog von Lookout.

(via, via, Bild aus dem Blog von Lookout)