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Gehackte S Voice-App: Was S Voice kann, kann Vlingo schon lange

Samsung hat bezüglich der geleakten S Voice-App Gegenmaßnahmen ergriffen. Samsung und Partner Vlingo haben die Server für Anfragen gesperrt, die nicht von einem Samsung Galaxy S III gesendet werden.

Am Wochenende war über das XDA-Forum die S Voice-App geleakt. Wer ein Smartphone mit Android 4.0 besaß, konnte den Sprachassistenten nach Herzenslust ausprobieren. Ursprünglich war die App für das Samsung Galaxy S III konzipiert. Im Rahmen des Launch-Events in London hatten die Koreaner S Voice viel Zeit eingeräumt und die App zu einem Schlüsselfeature ihres neuen Android-Flaggschiffs hochgejazzt.

Das bunte Treiben in den Android-Foren dürfte den Koreanern also ein Dorn im Auge gewesen sein. Mittlerweile haben sie Gegenmaßnahmen ergriffen: Wie PCworld berichtet, werden alle S Voice-Anfragen, die nicht von einem Samsung Galaxy S III an die Samsung-Server gesendet wird, seit gestern blockiert. Seitdem melden Smartphones, auf denen die App läuft (und die kein Samsung Galaxy S III sind), bei jeder Anfrage einen Netzwerkfehler.

Betrieben werden diese Server übrigens von Vlingo. Vlingo ist ein frei erhältlicher Sprachassistent, der schon länger im Google Play Store verfügbar ist. Nun kooperieren die Entwickler im Falle der S Voice-App mit Samsung. Wer also auf das offizielle Samsung-Design verzichtet, kann mit der regulären Vlingo-App auf dieselben Datenbanken wie das Galaxy S III zugreifen – und zwar ab Android-Version 2.0.1.